Benefizspiel gegen RW Oberhausen

VfB erspielt 5000 Euro für die Flutopfer

Oliver Bank hatte vorbereitet, Kevin de Wall per Abstauber abgeschlossen.
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Jubel über das Ehrentor zum 1:8: Oliver Bank hatte vorbereitet, Kevin de Wall per Abstauber abgeschlossen.

VfB-Chef Klaus Westerwell war zufrieden, sehr zufrieden sogar. Es hätten zwar ein paar mehr Zuschauer als die knapp 250 Besucher sein können, auf der anderen Seite ein paar Gegentore weniger für den A-Ligisten bei der 1:23 (1:10)-Niederlage gegen Regionalligist RW Oberhausen – aber sei’s drum.

Altena - Denn der wichtigste Zweck des Benefizspiels wurde am Dienstagabend im Reineckestadion erfüllt, wie Westerwell kurz nach Abpfiff stolz verkündete: „Wir haben zwar noch keine komplette Abrechnung, aber 5000 Euro sind auf jeden Fall zusammengekommen. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, insbesondere an das Unternehmen VDM Metals, das dieses Spiel möglich gemacht und auch großzügig gespendet hat“, präsentierte er einen großen symbolischen Scheck.

Sportlich nahm die Begegnung den erwarteten Verlauf. RWO-Cheftrainer Mike Terranova hat einen 16-Mann-Kader aus dem „Pott“ mit ins Sauerland gebracht, zunächst spielte eine Anfangself seines Kaders, nach der Pause kamen Youngster aus dem U19-Bundesligateam dazu. Was alle einte: Sie gaben mächtig Gas, kombinierten direkt und mit viel Engagement.

Benefizspiel für Flutopfer: VfB Altena - RW Oberhausen

Benefizspiel des VfB Altena gegen Rot-Weiß Oberhausen
Benefizspiel des VfB Altena gegen Rot-Weiß Oberhausen
Benefizspiel des VfB Altena gegen Rot-Weiß Oberhausen
Benefizspiel des VfB Altena gegen Rot-Weiß Oberhausen
Benefizspiel für Flutopfer: VfB Altena - RW Oberhausen

Die Gastgeber mauerten nicht, suchten im Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst den Weg nach vorne, auch wenn sie dabei oft ins offene Messer liefen. So hieß es nach 19 Minuten 0:5, nach 31 schon 0:8, ehe es erstmals richtig laut wurde: Bank hatte aus dem Halbfeld die Latte getroffen, de Wall staubte zum 1:8 und letztlich auch Ehrentor ab (32.).

Zwar traf der VfB kurz vor Schluss noch einmal – allerdings durch Firat ins eigene Tor. Doch auch der Gegner erhielt für viele sehenswerte Aktionen immer wieder Beifall – es war rundherum eine angenehme Atmosphäre. Auch einige RWO-Anhänger hatten den Weg in die Burgstadt gefunden, ließen sich insbesondere das Sauerländer Pils gut munden.

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