Kartsport

Gelungenes Finale für Schwellnus

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In Oschersleben erreichte Michel Schwellnus im 21 PS leistenden Redspeed-Kart mit 108 km/h seinen Topspeed-Rekord in der abgelaufenen Saison.

Lüdenscheid – Nach dem von Höhen und Tiefen geprägten Jahr im Westdeutschen Kart-Cup (WAKC) fand die Saison 2019 für den 13-jährigen Lüdenscheider Nachwuchspiloten Michel Schwellnus bei den Bundesendläufen im Kart-Cup, der gleichzeitig auch mit zwei Läufen die Deutsche Kartmeisterschaft beinhaltete, einen recht versöhnlichen Abschluss: Die Plätze zehn und neun im Bundesfinale und die Ränge acht und sieben im DM-Titelkampf konnten sich unterm Strich sehen lassen, war die Bundeskonkurrenz doch ein ganzes Stück stärker als die rein Westdeutsche und zudem die Teams mitunter schon sehr professionell.

Überhaupt ging’s beim Kart-DM-Comeback auf dem 1018 Meter langen Kurs im Motodrom von Oschersleben nach elfjähriger Pause in der Magdeburger Börde sehr professionell zu. Dazu gehörte nach erstem Trainingsprogramm am Freitag auf die aufwendige technische Abnahme. Natürlich wurden auch die X 30-Juniorkarts auf jedes sicherheits- und regelkonforme Detail überprüft. Am Samstagmorgen wurde es im Trockenen ernst für den Brügger Michael Schwellnus und seine Kontrahenten.

Steigerung im Rennen

Im Zeittraining fuhr der Bergstädter das Redspeed-Kart auf Rang zehn, den er auch im ersten lauf verteidigte. Leichte Veränderungen am Setup brachten die Sauerländer etwas nach vorn, im zweiten Rennen reichte es zu Platz neun für Michel Schwellnus. Signal für die Boxencrew, nochmals bis spät abends an den Stellschrauben für die Sonntagläufe zu drehen. Schon beim Warmup zeigte sich, dass Michel Schwellnus mit der Strecke mit ihren langen Geraden, die dem Bergstädter einen Top-Speed-Saisonrekord von 108 km/h bescherten, und der Kart-Einstellung immer besser zurecht kam.

Im ersten Rennen steigerte er sich prompt nochmals und fuhr auf Rang acht. Vor dem Start zum zweiten Lauf sorgte einsetzender Regen für Hektik im Fahrerlager. Die komplette Karteinstellung musste binnen kürzester Zeit geändert werden. Den Sauerländern gelang das gut, Michel konnte sonstige Nachteile durch Größe und Mehrgewicht zum Vorteil nutzen, das Kart lag hervorragend und entwickelte eine starke Pace. Mehrfach wechselnde Platzierungen mündeten schließlich in einem guten siebten Rang. Schöner Lohn für eine tolle Leistung in seiner ersten und gleichzeitig auch letzten X30-Junioren-Saison (siehe Kasten).

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