Reiten, Balve Optimum

Neue Komplettschutz-App erlebt bei der Deutschen Meisterschaft ihre Feuertaufe

Balver Optimum, Springen 2019
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Voll besetzte Tribünen wie noch 2019 wird es in diesem Jahr beim Balve Optimum keinesfalls geben. Noch ist unklar, wie viele Gäste den Deutschen Meisterschaften letztlich beiwohnen dürfen – zu ihrer Sicherheit in Corona-Zeiten soll eine neue App beitragen.

Nur noch eine knappe Woche, und dann finden innerhalb des Balve Optimum auf der Reitanlage am Schloss Wocklum die Deutschen Meisterschaften im Dressur- und Springreiten statt. Die Vorbereitungen auf die Titelkämpfe vom 3. bis 6. Juni laufen zurzeit auf Hochtouren - auch was die Sicherheit der Teilnehmer und Gäste angeht.

Balve - Unabhängig davon, ob und wie viele Zuschauer das Turnier vor Ort letztlich verfolgen werden können – die seit Freitag gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW würde für die Inzidenzstufe 3 (50,1 bis 100) bis zu 500 getestete Besucher auf fest zugewiesenen Sitz- und Stehplätzen mit einfacher Rückverfolgung und Mindestabstand gestatten – sollen sich bei der ersten Großveranstaltung dieser Art in NRW nach dem Lockdown alle Teilnehmer und Gäste sicher fühlen können. Turnierchefin Rosalie von Landsberg-Velen vertraut deshalb auf eine neue Komplettschutz-App, die in NRW entwickelt wurde und beim Turnier im Orletal ihre Feuertaufe erleben wird.

Laut des Entwicklers verbinde die „immuny“-App „alle für Eventveranstalter wichtigen Kontrollmechanismen, um auf die komplette „Corona-Nummer-sicher“ zu gehen. „Wir wollen das Höchstmaß an Sicherheit bieten“, sagt von Landsberg-Velen.

Der Rundumschutz für Besucher soll einfach zu handhaben sein. Als Gast müsse man nur zuvor die „immuny“-App herunterladen und sich einmal umfänglich und schnell registrieren. Neben der Identifikation sollen dort auch Impfnachweise oder Schnelltestergebnisse hinterlegt werden können. Gedruckte Bescheinigungen, Besucherlisten und Ausweiskontrollen sollen so überflüssig werden.

Große Herausforderung und Verantwortung

Rosalie von Landsberg-Velen ergänzt: „In der momentanen Situation Veranstaltungen zu organisieren, ist eine große Herausforderung und ebenso auch Verantwortung. Vor diesem Hintergrund mit Partnern zusammen arbeiten zu dürfen, die uns eine größtmögliche Sicherheit für Zuschauer, Gäste und Teilnehmer im Hinblick auf Coronaschutzmaßnahmen garantieren, ist eine Riesenerleichterung. Ich denke, dass sich jeder Veranstalter durchaus bewusst ist, was alles definiert werden muss, um der jeweils aktuellen Situation gerecht zu werden. Wir, die Veranstalter des Longines Balve Optimum, nehmen diese Aufgaben sehr ernst. Deswegen haben wir auch nach optimalen Lösungen in der Umsetzung gesucht. Mit „immuny“ fühlen wir uns sehr gut aufgehoben und vertrauen der dahinterstehenden Professionalität“, begründet die Gastgeberin den Einsatz der App.

Lokales Schnelltestangebot in der Nähe

Istok Kespret, der mit seinem Unternehmen HMM aus Moers für die Entwicklung von „immuny“ mitverantwortlich ist, beschreibt die Vorteile der App: „Teilnehmer und Gäste laden sich einfach die „immuny“-App auf ihre Smartphones und registrieren sich. Damit sind sie geprüft, identifiziert und authentifiziert. Vor Ort in Balve nutzen sie das lokale Schnelltestangebot ganz in der Nähe des Veranstaltungsortes und lassen sich testen. Dies klappt mithilfe von „immuny“ ganz ohne weitere Anmeldung und Registrierung und Wartezeit vollautomatisch im Testzentrum. Die Testergebnisse werden sofort nach Auswertung auf die „immuny“-App übertragen und stehen sofort digital zur Verfügung. Das funktioniert natürlich auch mit Tests, die an anderer Stelle durchgeführt wurden. Die Teilnehmer gehen nun zu den Eingängen der Veranstaltung. Dort müssen die Veranstalter dafür sorgen, dass neben dem Ticket die Tests, die Identität und die Kontaktdaten festgestellt und dokumentiert werden. Dies alles schafft die „immuny“.Check-App des Veranstalters innerhalb von zwei Sekunden volldigital und vollautomatisch. Alles erledigt. Auf einen Schlag!“.

Zutritt auch ohne Smartphone möglich

Auf dem Gelände greifen dann die Hygienemaßnahmen des Veranstalters: Masken, Abstand, Hygiene. Und an bestimmten Stellen auf dem Gelände können auch weitere Durchgangsstellen eingerichtet werden, damit Check-Ins für den Kontaktnachweis automatisch erstellt werden – bis hin zu Platzbuchungen.

Und wenn jemand kein Smartphone besitzt? „Das ist auch kein Problem“ so Kespret weiter. „Dann bekommt diese Person beim Vor-Ort-Test eine „immuny“.Card, mit der die gleichen Prüfungen an den Check-In Punkten durchgeführt werden können wie mit der aktiven „immuny“.App. Ich denke, hier wurde an alles gedacht.“

Das Balve Optimum und „immuny“ – also eine gelungene Symbiose? „Absolut. Ein wichtiges und bekanntes Event mit zum Teil internationalen Teilnehmern. Viele Menschen, Pandemiezeit, strenge Bestimmungen, dynamisches Umfeld, hohe Risiken. Das stellt den Veranstalter vor große organisatorische Herausforderungen. Und hier ist „immuny“ genau die richtige Lösung zur vollen digitalen Unterstützung des Hygiene- und Sicherheitskonzepts der Longines Balve Optimum!“, sind sich Istok Kespret und Rosalie von Landsberg-Velen einig.

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