Inline-Skaterhockey

Schotten und SSB im Viertelfinale

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Andre Bruch steht mit seinem Team im Pokal-Viertelfinale.

Lüdenscheid –  Im Pokalwettbewerb geht die Reise der Highlander Lüdenscheid weiter: 8:3 (4:0, 2:2, 2:1) bezwang das Fonso-Team den Süd-Zweitligisten Badgers Spaichingen und löste damit das Viertelfinalticket. Ebenfalls in der Runde der letzten Acht sind die Sauerland Steel Bulls nach ihrem 16:9 über die RSC Bulls Bahlingen.

Die Gäste aus Schwaben konnten allerdings erhobenen Hauptes die rund 500 Kilometer weite Rückreise antreten: Der mit einem stattlichen Aufgebot von 15 Feldspielern ins Sauerland gereiste Vierte der 2. Bundesliga, Staffel Süd, bot den klassenhöheren Bergstädtern toll Paroli. Angeführt vom einstigen Deutschen Eishockeymeister Vincent Schlenker (Eisbären Berlin; jetzt Eispiraten Crimmitschau) spielten die Badgers im BGL stark auf und hätten nach toller Anfangsphase durchaus einen Treffer verdient gehabt. Der allerdings fiel dann – etwas glücklich – auf der anderen Seite, als ein Svejda-Pressschlag im Netz landete (6.).

Highlander blieben vieles schuldig

Von da an übernahm der Erstligist immer mehr die Spielkontrolle, gaben die Treffer zwei bis vier den kriselnden Hausherren auch spielerisch enorm Sicherheit. Nachdem Ortwein und A. Bruch im zweiten Drittel das halbe Dutzend vollgemacht hatten, geriet das Spiel der Highlander mit einem Mal ins Stocken. Was folgte, war auf Seiten der Gastgeber „zu viel Gezocke“ (Trainer Toni Fonso). Teils unnötige Strafzeiten mehrten sich, die Zuspiele wurden immer unsauberer, dazu fiel Bialke verletzt aus. Den Gast machte all das jetzt stärker: V. Schlenker verkürzte per Doppelpack erst auf 2:6, im dritten Sektor legte Kohn in Überzahl den dritten Gäste-Treffer nach.

Die Highlander blieben erneut vieles schuldig, ihnen fehlte es wie zuletzt an Ideen. Bezeichnend, dass sie bei rund einminütiger Überzahl nicht ein einziges Mal auf’s Tor schossen. Und ansonsten war Käfer ein sehr starker Rückhalt im „Dachse-Bau“. Dass die Fonso-Truppe dennoch keine Bruchlandung mehr erlebte, war dem Schlussspurt zu verdanken, in dem Svejda mit seinem Tor zum 7:3 letzte Zweifel beseitigte. In Überzahl legte der Nationalspieler dann noch den achten Treffer für Youngster Degenhardt auf.

Steel Bulls bezwingen Bahlingen

Jubel auch bei den Sauerland Steel Bulls, die dank eines 16:9 (4:3, 5:0, 7:6)-Erfolges im „Bullen-Duell“ gegen den RSC Bulls Bahlingen ebenfalls das Ticket für das Pokalviertelfinale lösten. Gegen den mit nur sechs Feldspielern angereisten Gast war der Spielausgang nach dem ersten Drittel noch völlig offen, ehe ein Sturmlauf mit fünf Toren im Mittelabschnitt die Hausherren auf die Siegerstraße brachten. Der Sieg geriet danach nicht mehr in Gefahr. Die Tore für die Steel-Bulls erzielten Schumacher, Wieczorek (je 3), Cammann, Krause, P. Beste, K. Eichner (je 2), L. Eichner und J. Beste.

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