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Baskets-Talent löst ein Ticket für Wetzlar

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Julian Kornau überzeugte die Bundestrainer.

LÜDENSCHEID ▪ Die Fahrt nach Bremerhaven hat sich für Julian Kornau gelohnt: Nicht nur deshalb, weil der zwölfjährige Nachwuchsbasketballer der Baskets Lüdenscheid mit der U13-NRW-Auswahl in Vergleichsspielen mit sieben weiteren Landesverbands-Auswahlen aus dem Norden einen ausgezeichneten zweiten Platz belegte, sondern weil er selbst beim ersten Sichtungstunier des Deutschen Basketball Bundes (DBB) in Verbindung mit dem Sponsor „ING DiBa“ einen nachhaltigen Eindruck bei den anwesenden Nachwuchs-Bundestrainern Frank Menz (U20) und Kay Blümel (U18) hinterließ.

Verdienter Lohn für den schlaksigen Center: Nach starken Leistungen bei den Siegen gegen Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen sowie auch der 40:49-Finalniederlage gegen Niedersachsen wurde er ebenso wie 23 weitere Spieler aus den acht Landesverbänden für das Finalturnier vom 27. bis 29. April in Wetzlar nominiert, wo er mit seinen Kollegen aus dem Norden auf 24 Spieler der acht Süd-Ost-Landesverbände trifft, die im Februar im Rahmen eines zweiten Vorrundenturniers in Bamberg nominiert werden. In Wetzlar werden dann die 48 Akteure der neu formierten Auswahlteams gegeneinander antreten, ehe zum Abschluss des Turniers die Sichter die besten zwölf Spieler für das „ING-DiBa-Perspektivteam“ auswählen. Und das wäre schon ein echter Meilenstein, denn zuletzt hatten acht bis zehn Akteure des U13-Jahrgangs auch den Sprung in die Jugend-Nationalmannschaft geschafft.

Noch besser lief es für die weibliche U13-NRW-Auswahl in Osnabrück, wo Niedersachsen, Hamburg, SG Rheinland-Pfalz/Saarland, Schleswig-Holstein und Bremen die Gegner waren, denn das Team mit der Schalksmühlerin Jasmina Hujic holte sich durch einen 64:62-Erfolg gegen Niedersachsen gar den Turniersieg. Im Gegensatz zu Julian Kornau, ihrem Vereinskollegen von den Baskets, reichte bei der erst elfjährigen Flügelspielerin allerdings noch nicht für eine Nominierung für das Endturnier in Wetzlar. „Sie hat viel gespielt, die Bundestrainer waren mit ihr auch zufrieden, doch berücksichtigt worden sind fast nur die Altjahrgänge. Für Jasmina war das kein Problem, sie hat im nächsten Jahr eine neue Chance“, berichtete Vater Amir.

Marc Kusche

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