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Baskets fiebern Heimpremiere entgegen

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Von: Frank Zacharias

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Semir Albinovic glänzte zuletzt in Freudenberg.
Semir Albinovic glänzte zuletzt in Freudenberg. © Baskets Lüdenscheid

Gelingt den Baskets der optimale Re-Start in der Basketball-Oberliga? Ein Sieg am Samstagabend gegen die VfL AstroStars Bochum II (19 Uhr, Sporthalle der Ganztagsschule am Stadtpark) wäre auf dem Weg dorthin ein wichtiger Meilenstein – und die Voraussetzungen für den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel sind nicht die schlechtesten.

Lüdenscheid – Trainer-Urgestein Amir Hujic kann nicht nur auf den bewährten Kader der Vorwoche zurückgreifen, als man im Freudenberger Hexenkessel mit 76:68 gewann, sondern kann mit Dinno Colo auf einen weiteren Guard setzen, der zuletzt aus privaten Gründen verhindert war. So sind zumindest personell die Weichen gestellt – jetzt müssen die Baskets auch sportlich all das umsetzen, was sich der Coach für die Partie gegen Bochum vorgenommen hat.

Leicht einzuschätzen ist der Gegner dabei nicht. Seit dieser Saison setzen die AstroStars gemeinsam mit dem BC Langendreer eine Kooperation um, die zumindest eines der beiden Oberliga-Teams schnellstmöglich in die 2. Regionalliga katapultieren soll. Dass sich dabei alle Blicke auf den Traditionsstandort Langendreer richten, heißt für die Baskets an diesem Spieltag aber mitnichten, es nur mit einem Außenseiter zu tun zu haben. Die junge Garde um Dirk „Vinnie“ Winkler – ausgerechnet ehemaliger BC-Langendreer-Coach – hat bereits gegen die Reserve des SV Hagen-Haspe gezeigt, dass sie mit schnörkellosem und vor allem schnellem Basketball zum Erfolg kommen kann. Bei der 69:81-Niederlage standen sich die VfL-Youngster letztlich aber doch allzu oft selbst im Weg, hatten am Ende auch mangels Erfahrung höher als nötig gegen die souverän aufspielenden Hasper keine Chance – obwohl es fünf Minuten vor Schluss noch 58:60 gestanden hatte.

Schneller als Freudenberg wird Bochum sicher nicht sein.

Amir Hujic, Baskets-Trainer

Sorge vor Tempo-Basketball hat Amir Hujic jedoch nicht. „Schneller als Freudenberg wird Bochum sicher nicht sein. Und wir haben gezeigt, dass wir auch hohes Tempo mitgehen können und die Ruhe bewahren“, erinnert er sich gerne an den Saisonauftakt in der mit mehr als 100 Zuschauern gut gefüllten Sporthalle in Freudenberg.

Für die Saison-Heimpremiere hoffen die Baskets auf mindestens ebensoviele Gäste, die aber natürlich die üblichen Corona-Schutzmaßnahmen sowie die 3G-Regeln beachten müssen. Im besten Fall sollen sie den zweiten Saisonsieg bejubeln können – und erfahren, ob sich die Baskets-Punkte diesmal gleichmäßiger verteilen als am Sonntag, als Tim Tripel und Semir Albinovic für 63 der 76 Lüdenscheider Punkte sorgten. „Die beiden können nicht immer so liefern, da müssen auch die anderen offensiv unterstützen“, hofft Hujic darauf, dass die Punktelast an diesem Abend auf mehrere Schultern verteilt wird.

Baskets: Boshevski, Balanchivadze, Bachmann, Albinovic, Arvanitakis, Tripel, Le. Krasniqi, Lüsebrink, Ahmad, Colo

Bereits um 16.30 Uhr empfängt die Reserve der Baskets in der Bezirksliga den TV Jahn Siegen am Stadtpark zum Duell „Erster gegen Zweiter“ – was nach dem ersten Spieltag allerdings nur wenig Aussagekraft hat.

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