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Baskets feiern gelungene Heimpremiere

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Dinno Colo hob sich seine fünf Punkte für die letzten zwei Minuten auf, in denen bei den AstroStars kurz noch einmal Hoffnung aufkeimte.
Ergänzte die Guard-Rotation der Baskets, nachdem er in Freudenberg noch gefehlt hatte: Dinno Colo hob sich seine fünf Punkte für die letzten zwei Minuten auf, in denen bei den AstroStars kurz noch einmal Hoffnung aufkeimte. © Baankreis, Wesley

Eine gut gefüllte Sporthalle am Stadtpark, ein zufriedener Trainer – und eine Mannschaft, die sich nach der „Zwei-Mann-Show“ in Freudenberg als durchweg gut funktionierendes Team erwiesen hat: Mit dem zweiten Spieltag der Oberliga-Saison konnten die Baskets Lüdenscheid rundum zufrieden sein.

Lüdenscheid - Wenngleich man ohnehin als Favorit gegen die VfL AstroStars Bochum II angetreten war, so zeigten die Gäste doch, dass sie als Perspektivteam keineswegs Kanonenfutter für die arrivierten Oberligisten sind. Mit 88:74 (27:16, 14:15, 22:15, 25:28) behielten die Baskets dennoch die Oberhand.

Doch das lag zwar auch, aber nicht nur an den Flügelspielern Tim Tripel und Semir Albinovic. Welchen Stellenwert Letzterer in der Liga hat, macht allein seine Punktzahl an diesem Abend deutlich – an einem Abend, den er wohl selbst eher als „gebraucht“ bezeichnen würde und an dem ihm anfangs nur wenig gelang. Und doch war Albinovic am Ende mit 23 Zählern Topscorer der Lüdenscheider, hatte mit seiner Spielübersicht und Erfahrung erneut großen Anteil am zweiten Baskets-Sieg.

Junge Bochumer starten gut ins Spiel

Besser ins Spiel fanden jedoch die AstroStars, die mit zahlreichen U18-Spielern angereist waren und die Marschrichtung von Coach Dirk Winkler sichtbar umsetzten: schnell nach vorne spielen – oder die vermeintliche Schwäche der Baskets auf der Centerposition ausnutzen. Das gelang aber nur bis zur 5. Minute, in der die Gäste noch mit 10:9 in Führung lagen – dann bewies Baskets-Neuzugang Heiko Bachmann, dass er nicht nur unterm Brett zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle stehen, sondern auch von außen Gefahr ausstrahlen kann. Mit 13 Punkten legte er im zweiten Spiel für die Baskets einen neuen Bestwert auf – und deutete an, dass er im Laufe der Saison neben Christoph Lüsebrink noch ein wichtiger Faktor am Brett werden kann.

Durch geduldiges Offensivspiel, in dem die Baskets Distanzwürfe und Durchbrüche zum Korb gut zu dosieren wussten, und eine zugleich aggressive Mannverteidigung, in der vor allem Dimitar Boshevski dem gegnerischen Point Guard Muini sowie dem jungen Luka Petronic das Leben schwer machte, zogen die Gastgeber davon. Beim 67:50 (32.) schien das Spiel schon gelaufen – ehe die Bochumer allerdings zahlreiche individuelle Fehler der Baskets nutzten und bis auf zehn Zähler herankamen (69:79, 38.). Nervös wurden die Gastgeber aber nicht: Dinno Colo machte anschließend mit fünf Punkten den Deckel drauf – und die Baskets durften jubeln.

Die Statistik

Baskets: Boshevski (2), Colo (5/1 Dreier), Bachmann (13/1), Albinovic (23/2), Arvanitakis (11/3), Tripel (22/2), Le. Krasniqi (4), Lüsebrink (4), Ahmad (4)
Freiwürfe: 23 von 35 (65,7 Prozent)

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