"Spiel zum falschen Zeitpunkt"

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Aufbauspieler Dinno Colo (rechts) und die Baskets gehen arg ersatzgeschwächt ins Pokalduell mit  Zweitregionalligist SG Sechtem Toros.

Lüdenscheid – In der Liga ist am Wochenende Pause, im Einsatz sind die Oberliga-Basketballer der Baskets Lüdenscheid aber dennoch: In der 3. Runde des WBV-Pokals empfangen sie am Samstagabend ab 19 Uhr in der Sporthalle am Stadtpark die „Toros“ der SG Sechtem.

Den Zusatz „Stiere“ tragen die Mannschaften der Basketball-Abteilung der SG nach einer vorangegangenen Neuausrichtung seit 2013/14, die Männer sind seit Jahr und Tag fester Bestandteil der Regionalligen: bis 2016 gar in der 1. Regionalliga, nach dem Abstieg ist für die Korbjäger aus dem Stadtteil von Bornheim im Rheinland die Gruppe 1 der 2. Regionalliga zur neuen Heimat geworden.

Mit dem Saisonziel „Nichtabstieg“ in die laufende Spielzeit gestartet, schlägt sich die junge Mannschaft um Spielertrainer Miguel Iglesias Fernandez als aktueller Vierter (4 Siege, 3 Niederlagen) bis dato sehr ordentlich, kassierte aber just am vergangenen Wochenende mit einem 69:74 gegen ETB SW Essen II ihre erste Heimniederlage.

Allerdings musste der Chefcoach gleich auf ein Quartett aus seinem angestammten Personal verzichten, sodass der kurz zuvor verpflichtete Thomas Lehnen ad hoc sein Debüt feierte.

Große Probleme personeller Natur haben für Samstagabend aber auch die Baskets. Denn zum langzeitverletzten Ahmad (Schulter-OP), Koudas (Knieprobleme) und Arvanitakis (Achillessehnen-Reizung) gesellen sich als weitere Ausfälle noch Lüsebrink (privat verhindert) und Anouar Bahri (beruflich verhindert).

Dafür helfen aus der Landesliga-Reserve Michailidis und Moutafis aus. „Das ist natürlich sehr schade. denn es wäre in Bestbesetzung ein sehr reizvoller und auch sportlich nicht unlösbarer Vergleich mit einem klassenhöheren Gegner gewesen. So aber kommt das Spiel aus unserer Sicht zu einem falschen Zeitpunkt“, macht sich Trainer Amir Hujic kaum Hoffnung, im Pokalwettbewerb überwintern zu können. Es geht daher in erster Linie darum, sich ordentlich zu verkaufen.

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