Mit Albinovic und Schneider zum „Hunderter“

Semir Albinovic (links) spulte gegen den ASC Dortmund ein schier unglaubliches Lauf- und Abwehr-Pensum ab. Foto: Krüger

Lüdenscheid – Da war mal wieder richtig Stimmung am Stadtpark: Den ersten „Hunderter“ der Baskets Lüdenscheid in dieser Saison feierte der Anhang des Basketball-Oberligisten mit Trommeln und viel Applaus. Mit 112:90-Punkten schlugen die knapp besetzten Gastgeber am Samstagabend den ASC Dortmund.

Unter anderem fehlte auf Seiten der Sauerländer Reinhard Foith, der beim 88:77-Hinspielerfolg der überragende Mann gewesen war, aus privaten Gründen. Doch das Baskets-Kollektiv machte diesen Ausfall mit viel Einsatz wett – und es hatte zwei Einzelkönner in seinen Reihen, die groß auftrumpften: Semir Albinovic und Max Schneider.

Von Beginn an setzten die Lüdenscheider auf viel Tempo – und zur Freude von Trainer Amir Hujic klappte das Fastbreak-Spiel endlich einmal. 11:2 stand es nach zwei Minuten, 23:11 nach sechs. Danach zeigten sich jedoch Lücken in der Baskets-Defense, die vor allem Dortmunds Flügelspieler Lucas Kehse (17 Punkte im ersten Viertel) nutzte.

Zur Halbzeit knapper Vorsprung für den ASC

Ein „Buzzer-Beater“ Christian Sawitzkis von jenseits der Drei-Punkte-Linie bescherte dem ASC den 33:33-Ausgleich nach zehn Minuten, zur Halbzeit lagen die Gäste knapp vorn (57:58) – das Spiel wogte hin und her, mal lagen die Baskets vorn, mal der ASC. Doch obwohl die Lüdenscheider mehr oder weniger mit sechs Spielern durchspielten, Max Schneider zudem nach seinem vierten Foul (20.) im dritten Viertel fast komplett auf der Bank saß, bescherten sechs Albinovic-Punkte in Serie der Hujic-Fünf einen 81:75-Vorsprung nach dem dritten Viertel.

Danach drehte bis zu seinem Ausscheiden nach dem fünften Foul (39.) noch einmal Schneider auf, markierte elf Zähler im Schlussabschnitt. Er kam auf 31 Punkte, während es dem ein schier unglaubliches Lauf- und Abwehr-Pensum absolvierenden Albinovic (insgesamt 32 Punkte) vorbehalten war, mit einem Dreier auf 101:83 zu erhöhen und damit die „Hundert“ vollzumachen (37.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Dortmunder bereits nichts mehr zuzusetzen: Die Lüdenscheider waren an diesem Tag einfach zu laufstark für den ASC.

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