Basketball, Oberliga

Klasseleistung trotz Niederlage

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Der US-Amerikaner Brett Wittchow schwebte am Samstagabend über allen, steuerte zum 91:77-Sieg von Spitzenreiter TVO Biggesee bei den Baskets Lüdenscheid imponierende 39 Punkte bei.

Lüdenscheid – Am Ende stand für die Baskets Lüdenscheid gegen den weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer TVO Biggesee zwar eine erwartete Niederlage, und dennoch gab es nach dem 77:91 (17:16, 27:27, 21:20, 12:28) von den gut 150 Zuschauern am Stadtpark viel Beifall für das Heimteam.

Und das völlig zu Recht, denn bis Mitte des letzten Viertels war die Mannschaft von Trainer Amir Hujic am Samstagabend absolut auf Augenhöhe, ehe sie nach dem 73:74 (36.) doch noch einknickte. Nichtsdestotrotz: Es war eine Klasseleistung, erstmals in dieser Spielzeit musste sich der Primus aus Olpe strecken. Hoch intensiv und leidenschaftlich startete das Südwestfalen-Derby ohne jegliche Abtastphase, direkt heiß liefen insbesondere zwei Protagonisten: Bei den Hausherren Center Bekendorf, der im ersten Viertel 14 der 17 Baskets-Punkte beisteuerte (darunter zwei Dreier), auf der Gegenseite auf dem Flügel der nachverpflichtete US-Amerikaner Wittchow.

Mit seiner schon unglaublichen Effizienz aus der Distanz (am Ende neun Dreier und 39 Punkte) macht er letztlich den Unterschied aus. Sukzessive erhielten beide beim Scoren aber Unterstützung. Tripel mit viel Zug zum Korb und Koudas aus der Distanz (fünf Dreier) hier, Aufbauspieler Scott als zweiter US-Amerikaner und Ex-Baskets-Akteur Atli, der sich sehenswerte und beinharte Duelle mit Bekendorf lieferte, dort.

10:0-Serie entscheidet Duell in der Schlussphase

Im Gesamtkontext ergab das über 15:14, 34:39 und 44:43 bis zum 46:47 einen ausgeglichenen Spielverlauf, ehe Wittchow seine Farben erstmals höher davonziehen ließ (25./46:56). Die Antwort der Baskets: bemerkenswert. Die „Auszeit“ von Atli, der nach seinem vierten Foul vorsichtshalber auf die Bank musste, nutzten sie, schlossen auf und gingen durch Colos Dreier in der Schlussekunde des dritten Sektors gar wieder in Führung (65:63).

Und auch im Schlussabschnitt blieb es zunächst packend und spannend, ehe sich die Bergstädter, denen auch die Puste und damit die Konzentration ein wenig ausgingen, nach dem 73:74 (36.) drei, vier einfache Ballverluste leisteten, die der Spitzenreiter mit einer 10:0-Serie eiskalt bestrafte – die Entscheidung. Beifall war den Baskets dennoch gewiss.

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