Basketball

Basketballer planen Saisonstart für frühestens Anfang März

Basketballer im Zweikampf
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Für die Baskets Lüdenscheid soll es in der Oberliga mit dem 11. Spieltag am 1. März losgehen.

Für die Baskets Lüdenscheid hat die Saison noch gar nicht begonnen. Der Westdeutsche Basketball-Verband hat nun seine Planungen vorgestellt, wann es frühestens losgehen könnte.

Lüdenscheid – Am Mittwoch hat der Westdeutsche Basketball-Verband in einem Rundschreiben an die Mitgliedsvereine die aktuellen Planungen zur Saison 20/21 bekannt gegeben. Fest steht nun: Vor März 2021 wird kein Ligabetrieb stattfinden, im Jugendbereich wird es lediglich Freundschaftsspiele geben.

Im Schreiben des WBV heißt es unter anderem: „Das Infektionsgeschehen lässt es leider nicht zu, dass wir einen Saisonstart im Januar ermöglichen können. Gleichzeitig wird es auch nicht mehr möglich sein, eine komplette Saison mit Hin- und Rückrunde zu spielen. Vor diesem Hintergrund hat das Präsidium sich dazu entschlossen, zumindest eine Halbserie (Einfachrunde) auszutragen. Der neue Plan sieht nun vor, die Saison mit Beginn der Rückrundenspiele Anfang März 2021 starten zu lassen.“

Es sei davon auszugehen, dass die Einschränkungen für den Sport noch bis in den Januar hineinreichen würden. Danach werde es für alle Vereine darum gehen, dass sich die Mannschaften im Trainingsbetrieb wiederfinden und auf die Saison vorbereiten. „Umso wichtiger ist es, dass die Vereine nicht noch zusätzlich mit einem neuen Spielplan belastet werden und für ihre Heimspiele auf die bereits angegebenen Termine zurückgreifen können.

Die Planungen für die Herren-Teams

Die Ober- und Bezirksliga, in der die beiden Mannschaften der Baskets Lüdenscheid antreten, starten mit dem 12. bzw. 11. Spieltag am 1. März 2021. Um das Infektionsrisiko bei einem Spiel soweit wie möglich zu reduzieren, ist es wichtig, dass nur Spieler, die sich gesund fühlen, am Spiel teilnehmen. Niemand soll aus dem Antrieb heraus, der Mannschaft im Kampf um die Punkte helfen zu wollen, mit Krankheitssymptomen – und seien sie auch nur leichter Art – an einem Spiel teilnehmen müssen.

Um dies zu unterstützen, wird es in der Saison 2020/2021 keine Absteiger geben. Ein Aufstieg soll jedoch möglich sein. Natürlich gilt hier für die Teilnahme von Spielern die gleiche Sorge, die für den Verzicht auf den Abstieg gesprochen hat. Daher soll die eigentliche Entscheidung über den Aufstieg erst im Anschluss an die Rückrundenspiele im Juni erfolgen. Dazu werden die ersten Vier einer Liga in einem reduzierten Play-off-Modus den Aufstieg ausspielen. Analog zum WBV-Pokalfinale werden pro Runde Hin- und Rückspiel ausgetragen. Die Spiele werden dabei als eine Einheit gewertet. Die dann bessere Mannschaft kommt weiter bzw. ist Aufsteiger.

„Die Entscheidung, grundsätzlich mit einem Aufstieg, aber ohne Abstieg zu spielen, bedeutet auch eine zusätzliche Belastung für den Wettbewerb in der kommenden Saison. Es wird mehr Mannschaften in einer Liga geben. Wir halten es aber für wichtig, auch in den Zeiten einer Corona-Pandemie mit dem Aufstieg eine Perspektive anzubieten und damit ein kleines Stück Normalität einzubringen. Natürlich immer mit dem nötigen Respekt vor dem Infektionsgeschehen“, heißt es weiter vom WBV. Mehr Mannschaften in einer Liga könnten durch eine Aufteilung in zwei Gruppen aufgefangen werden.

So geht es für die Jugend weiter

Alle Jugendligen starten mit der Rückrunde, die aber nur als „Freundschaftsspielrunde“ durchgeführt wird. Die Teilnahme an den Spielen ist freiwillig. Bei der Durchführung der Spielrunde dient der Rückrundenspielplan als Richtlinie, damit die Vereine keinen weiteren Planungsaufwand mit Heim- und Auswärtsspielterminen haben.

Wenn Spiele in NRW möglich sind, dann wird dieses von der Inzidenzzahl der jeweiligen Kommunen abhängig sein, ob dort ein Spielbetrieb möglich ist. Dieses ist von den Vorgaben der Landesregierung abhängig.

Für die Saison 20/21 werden keine Ranglistenpunkte vergeben, die normalerweise Grundlage für die Ligeneinteilung in der kommenden Saison wäre. Die Vorgehensweise für die Ligeneinteilung der Saison 2021/2022 soll noch vom WBV-Jugendausschuss festgelegt werden.

„Ob uns der Versuch gelingt, Anfang März in die Saison zu starten, wird vom Infektionsgeschehen und der politischen Reaktion darauf abhängen. Aber selbst wenn nicht, dann haben wir auch dafür einen Plan“, heißt es im Rundschreiben des WBV-Präsidiums.

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