Basketball

Basketball: WBV-Präsident spricht von einer „Summerleague“

Basketballer beim Wurf
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Für einer reguläre Saison bei den Basketballern sieht es gar nicht gut aus.

Die Chancen für eine reguläre Saison sinken auch bei den Basketballern. Der Präsident des Westdeutschen Basketball-Verbandes hat die Hoffnung auf einen Spielbetrieb aber noch nicht aufgegeben.

Kreisgebiet – Das Präsidium des Westdeutschen Basketball-Verbands (WBV) wird sich wie geplant am Mittwoch, 17. März, virtuell treffen, um über den weiteren Verlauf der Saison und einen möglichen Abbruch zu sprechen. Grundsätzlich zeigte sich Präsident Uwe Plonka im Gespräch mit unserer Zeitung aber optimistisch, dass noch etwas möglich ist, nachdem Handballer, Tischtenniscracks und Volleyballer die Spielzeit 2020/21 schon abgebrochen haben. Er sei eben immer zuversichtlich und „das Glas ist noch halb voll“.

Gleichwohl arbeite der Verband schon an Möglichkeiten, im Sommer einen anderen Spielbetrieb aufzuziehen, um die Mitglieder wieder zum Basketball zu holen – vor allem Kinder und Jugendliche. Eine „Summerleague“ schwebt Plonka da vor, in der auch draußen auf Freiplätzen gespielt werden könnte: drei gegen drei, vier gegen vier oder fünf gegen fünf. „Je nachdem, was an der Stelle passt“, gelte es, sich den Corona-Gegebenheiten anzupassen. „Da muss man ja fast ein Studium anfangen, um den Plan zu verstehen“, sagt er zu dem Öffnungskonzept, das die Politik vor wenigen Tagen vorgestellt hat. Die Lockerungen würden bei steigenden Inzidenzen im Übrigen ja wieder zurückgenommen.

„Basketball ist nun einmal ein Kontaktsport“, und Kontaktsport drinnen wird laut dem Konzept frühestens ab dem 5. April wieder zugelassen. Dann bräuchten die Mannschaften etliche Wochen, um sich vernünftig auf eine Saison vorzubereiten, „und dann haben wir ja schon Sommer“, stellt sich für Plonka die Perspektive nicht besonders rosig dar. „Jeder kann eins und eins zusammenzählen. Ich sehe im Moment nicht, dass die Hallen dann wieder offen sind“, wirkt er doch ein wenig skeptisch in Bezug auf die Rückkehr in die Hallen Anfang April. Er hofft aber auf ein kleines Zeitfenster für die Spiele in der 1. Regionalliga, gehe es dort doch um den Aufstieg in die Bundesliga.

Basketball: WBV-Präsident spricht von einer „Summerleague“

Im Sommer soll nach Möglichkeit auch die bekannte NRW-Streetball-Tour stattfinden. „Die Planungen für 2021 laufen. Nachdem das vergangene Jahr dazu genutzt wurde, das Equipment auf Vordermann zu bringen, hoffen wir, dass wir dieses Jahr ab dem 3. Juni die NRW-3X3-Tour durchführen können“, heißt es dazu auf der Tour-Internetseite. Mit einem neuen Hygienekonzept und vielleicht weniger Teilnehmern in einem kleineren Rahmen sei da möglicherweise noch etwas drin, hofft Plonka. Auch Lüdenscheid wäre in diesem Jahr Station der Tour der Streetballer.

Das Bundesland sieht der Präsident der NRW-Basketballer dabei als „Flickenteppich“. Jede Kommune handhabe beispielsweise Hallenöffnungen anders. Gemeinsam mit dem Landessportbund bemühe sich der WBV darum, dass die Sporthallen in den Sommerferien offen bleiben – wie es letztlich in den Städten und Gemeinden gehandhabt werde, sei aber offen. Kreise als Träger von Schulen würden teilweise anders entscheiden als Städte, sodass sich auch in einer Stadt ein Flickenteppich bilden könne. „Kreisfreie Städte haben es da einfacher“, so Plonka, der zuversichtlich bleibt: „Wir stehen vor Herausforderungen, die wir angehen werden.“ Letztlich müssten aber alle im Moment auf Sicht fahren.

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