Zum Jahresausklang der erste Sieg der Saison

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Die entscheidende Verstärkung: Bastian Kordyaka.

LÜDENSCHEID ▪ Na bitte, es geht doch. Rechtzeitig zum Jahresausklang haben die Baskets Lüdenscheid ihre neun Spiele umfassende Niederlagenserie beendet. Gegen die Finke Baskets Paderborn II gelang am Samstagabend beim 72:61 (18:16, 14:11, 27:13, 13:21) der vielumjubelte erste Saisonsieg, womit auch die „rote Laterne“ an den kommenden Gegner SC Borchen (12. Januar) weitergegeben wurde.

„Vater des Erfolges“ am Stadtpark, und daran ließ auch Trainer Amir Hujic keinen Zweifel, war Neuzugang Bastian Kordyaka. „Ohne ihn hätten wir diese Partie nicht gewonnen“, sprach der Bosnier dem 2,08 Meter langen Center bei seinem Debüt gleich ein großes Lob aus. Rund 30 Minuten stand er auf dem Parkett, verschaffte sich allein durch seine Präsenz unter den Brettern gehörigen Respekt.

„Er hat die Rebounds geholt, die Mitspieler haben sich an ihm aufgerichtet, und wenn jetzt noch die Spielpraxis dazu kommt, werden wir an ihm und der gesamten Mannschaft noch viel Freude haben“, hat sich beim Coach neue Zuversicht breit gemacht. In punkto Ballsicherheit sowie Abschluss-Effizienz war dem Herdecker die lange Pause in der Tat noch anzumerken, denn aus den vielen Fouls gegen sich zog er noch zu wenig Kapital. So fanden von seinen 14 Freiwürfen lediglich fünf den Weg in die Reuse – normalerweise ist er von der Linie für 80 Prozent gut.

In seinem Sog steigerten sich derweil auch alle Mitspieler. Ein Blitzstart (2./9:0) sorgte für das nötige Selbstvertrauen, auch wenn ersatzgeschwächte Paderborner (ohne Bartel und Kamp) beim 18:18 (11.) wieder aufgeschlossen hatten und sich auch bis Anfang des dritten Viertels nicht abschütteln ließen (32:29). Den Unterschied hatten in einer bis dato von zwei aufmerksamen Defense-Reihen dominierten Begenung die „Dreier“ gemacht: Während der Gast nur „Fahrkarten“ warf, versenkte Routinier Zarkovic bis zu diesem Zeitpunkt immerhin drei Versuche.

Und der Serbe, der 40 Minuten durchspielte (!), war dann mit zwei weiteren „Dreiern“ und feinen Anspielen auch maßgeblich daran beteiligt, dass die Baskets den Sack frühzeitig zumachten. Die Umstellung auf eine „Zone“ provozierte bei Paderborn viele Ballverluste, die die Baskets durch Fastbreaks konsequent nutzten. Über 40:31, 49:33 und 59:40 war beim 66:44 (34.) der höchste Vorsprung erreicht, ehe auch die Bankspieler ihre Einsatzzeiten bekamen. Einhergehend mit nachlassender Konzentration schmolz der Vorsprung zwar noch, was der Freude aber keinen Abbruch tat.

Marc Kusche

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