Derbe Schlappe für Baskets beim SVD Dortmund

Max Lüke (vorn, gegen Dortmunds besten Werfer Babak Adib Kakhoran) sorgte als einziger Lüdenscheider Flügelspieler für etwas Gefahr von den Außenpositionen. Foto: Krüger

Dortmund - Das war ein klassischer Fehlstart – aber wenigstens berappelten sich die Baskets Lüdenscheid noch etwas. Beim Zweitregionalliga-Tabellensiebten SVD Dortmund verhinderte die Hujic/Zarkovic-Fünf mit einer Steigerung nach dem Seitenwechsel den dritten sportlichen „Hunderter“ in Serie. Nach 40 Minuten stand dennoch ein überaus deutlicher 98:54 (24:7, 22:11, 21:19, 19:17)-Erfolg der Gastgeber.

Trainer Amir Hujic warnte sein Team schon während des ersten Viertels vor zu laxer Einstellung, vor einer Niederlage mit möglicherweise 60 Punkten Differenz. Auf diesem Kurs waren die Sauerländer eine Viertelstunde lang in der Bierstadt. Zwar hielten die Baskets bis zum 7:6 durch Tim Tripel (6.) noch mit. Danach gelang den Lüdenscheidern aber kaum noch etwas, lediglich ein Winter-Freiwurf fand im ersten Viertel noch den Weg in den Korb. Auf der Gegenseite punkteten die Dortmunder derweil fast nach Belieben, Hujic verlangte vergeblich „Druck gegen den Ball“.

Baskets erst nach 16:18 Minuten „zweistellig“

So war der SVD durch Fast-Breaks, nach schnellen Ballstaffetten oder durch Einzelkönner wie den kraftvollen Babak Adib Kakhoran unter dem Brett erfolgreich. Dieser Trend setzte sich auch im zweiten Viertel fort, erst nach 16:18 Minuten gelang es Youngster Maik Koch, die Baskets zu einem zweistelligen Ergebnis zu werfen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Mlynarski-Fünf bereits 36 Punkte erzielt, zur Halbzeit stand es 46:18. Zwar monierten die Gäste, allen voran Center Bastian Kordyaka, eine teils zu harte Spielweise des SVD – doch auch, wenn sie unbedrängt zum Abschluss kamen, scheiterten die Baskets allzu häufig. Und bei Drei-Punkte-Versuchen ging gar nichts.

Hujics deutliche Kabinen-Ansprache

Die Kabinen-Ansprache fiel entsprechend laut aus und zeigte Wirkung. Den Bergstädtern gelangen fünf Zähler in Serie zum 48:23, ehe sich die Dortmunder wieder berappelten. Die Baskets leisteten jetzt mehr Gegenwehr, so dass für Lüsebrink (37.) und Koudas (39.) nach jeweils fünf Fouls vorzeitig Schluss war. Aber dafür gestalteten die Gäste die zweite Hälfte nahezu ausgeglichen.

Axel Krüger

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