Die Defensive entscheidet eine zunächst enge Partie

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Neuzugang Savas Kyriakidis (links) hatte seine Stärken am Samstag in der Defense. Vorne steuerte er sieben Punkte bei, was den Baskets am Ende gegen den SVD Dortmund aber nicht reichen sollte.

Lüdenscheid -  Bis zur knappen 37:36-Pausenführung lieferten sich die Baskets Lüdenscheid ein spannendes Duell mit dem SVD 49 Dortmund. Doch nach der Schlusssirene war davon nur wenig übrig geblieben. Durch ein 59:72 (17:29, 20:7, 13:18, 9:18) kassierte der Basketball-Zweitregionalligist die zweite Niederlage in Folge und verpasste es, Neuzugang Savas Kyriakidis einen erfolgreichen Einstand zu bescheren.

Dass die Lüdenscheider gegen die gewohnt defensiv stark spielenden Dortmunder überhaupt noch einmal die Aussicht auf Punkte hatten, schien schon zur Mitte des ersten Viertels unwahrscheinlich: Während die Offense der Gäste einen guten Start erwischte, taten sich die Baskets schwer. Bis zum 10:15 (4.) hielt das Hujic-Team dennoch mit, bevor der SVD noch einmal zulegte, im Angriff die Schwäche der Baskets auf den „großen Positionen“ ausnutze und die Gastgeber entweder durch die Shot Clock oder die SVD-Defense oft zu unkontrollierten Würfen gezwungen wurden. Als Folge dessen baute Dortmund den Vorsprung auf 12:29 (9.) aus und ließ für die Baskets Böses erahnen. Doch fünf Zähler binnen einer Minute von Haris Hujic zum 17:29 (10.) war für die Lüdenscheider gerade noch rechtzeitig ein kleiner Weckruf.

Denn mit Beginn des zweiten Viertels wirkten die Lüdenscheider wie ausgewechselt: Vorne treffsicherer, überzeugte aber vor allem die Defensive. Besonders Winter, Lüsebrink und Neuzugang Kyriakidis, der allein durch seine physische Präsenz die Baskets-Abwehr aufwertete, bestimmten in dieser Phase an den eigenen Körben das Geschehen mit zahlreichen Rebounds und Blocks. Zudem machten die Gastgeber das Spiel nach Ballgewinnen durch Hujic und Bencker immer wieder schnell. Der Lohn für die Steigerung war eine knappe 37:36-Pausenführung, von der das Hujic-Team auch zu Beginn des zweiten Halbzeit noch zehrte. Doch in der Defensive knüpften die Gastgeber zunehmend nicht mehr an die gute Leistungen des zweiten Abschnitts an und gerieten in Rückstand (41:44/24.). Bis zum 48:48 (29.) blieben die Baskets dran, bevor zu Beginn des Schlussabschnittes die Entscheidung fiel: Während die Baskets-Abwehr nichts mehr zustande bekam und Dortmund fast nach Belieben Offensivrebounds sammelte, war in der SVD-Defense kaum ein Durchkommen. So setzten sich die Gäste über 50:60 (32.) auf 52:66 (36.) ab.

Wesley Baankreis

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