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Pflichtaufgabe für die Baskets

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Von: Marc Kusche

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Max Schneider reist mit den Baskets nach Witten. © Baankreis

Lüdenscheid - Der Titel-Dreikampf zwischen den punktgleichen TVE Dortmund-Barop, TuS HammStars und Baskets Lüdenscheid geht in die 13. Runde, wobei Überraschungen an diesem Wochenende nicht zu erwarten sind. Denn: Gegner der drei Spitzenmannschaften sind die drei Teams aus dem Tabellenkeller.

Die Baskets reisen am Samstag zur TG Witten, wo sie ab 20 Uhr in der Jahnhalle auf den Vorletzten des Klassements treffen. Oder anders ausgedrückt: Die schlechteste Offense der Liga (TG, 58,5 Punkte im Schnitt pro Spiel) trifft auf die beste der Liga (81 Punkte im Schnitt pro Spiel). Dazu kommt die frappierende Heimschwäche der Wittener, die ihre bisher erzielten vier Punkte ausschließlich in der Fremde sammelten (Siege beim SVD Dortmund II und AstroStars Bochum III). 

Nimmt man den mühelosen 85:63-Hinspielerfolg der Baskets hinzu, geht die Mannschaft von Amir Hujic als haushoher Favorit ins Match, „und dieser Rolle“, so der Coach, „wollen wir auch gerecht werden.“ Personell gibt es gegenüber der Vorwoche nur eine Änderung: Für Reinhard Foith, der gegen SVD Dortmund II noch einmal ausgeholfen hatte, rückt Kevin Bekendorf wieder ins Team. 

Baskets: Bahri, Frackiewicz, Schneider, Koudas, Mayer, Albinovic, Arvanitakis, Tripel, Atli, Bekendorf, Hendrich, Kornau

Immer dünner wird derweil die Luft für die Baskets-Reserve im Landesliga-Abstiegskampf, denn im vorgezogenen Kellerduell des 13. Spieltages kassierte das Schlusslicht am Mittwochabend bei den bis dato punktlosen Iserlohn Kangaroos III eine herbe 74:94-Niederlage. Mit Tim Tripel als sonstigem Leistungsträger aus der „Ersten“ als Verstärkung waren die Bergstädter zunächst auf einem guten Weg, ihren Negativlauf zu beenden, führten zur Halbzeit mit 41:35. 

Dann aber musste Amir Hujic, als Vertretung für den verhinderten Cesar Pawlitzki auf der Bank, miterleben, wie das junge Team zunehmend den Faden verlor, sich auch durch die harte Gangart der Waldstädter (für des Trainers Geschmack nur unzureichend geahndet) sichtlich beeindrucken ließ. So gewannen die Gastgeber, die zudem nach der Pause hochprozentigst trafen, die Durchgänge drei (33:20) und vier (26:13) deutlich und damit auch die gesamte Partie. 

Baskets II: Kaluza (12), Alsouda, Bahri (2), Mayer (22), Ahmede (6), Tripel (20), J. Schneider (2), Al Ani, Kornau (10)

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