Basketball: Oberliga

Im fünften Anlauf klappt es

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Mit seinem 3-Punkte-Spiel 24 Sekunden vor dem Ende zur 60:59-Führung brachte Tim Tripel die Baskets Lüdenscheid auf die Siegerstraße. Entsprechend groß war die Freude nach dem ersten Saisonerfolg.

Lüdenscheid - Sporthalle am Stadtpark, Samstagabend gegen 20.50 Uhr: Bei den Spielern der Baskets Lüdenscheid entlädt sich der ganze Druck, sie hüpfen wie kleine Kinder auf dem Spielfeld herum, schreien ihre Freude heraus.

Denn nach einer nervenaufreibenden Schlussphase war gegen den TVG Kaiserau mit 61:59 (25:17, 14:18, 8:11, 14:13) im fünften Anlauf der langersehnte erste Sieg gelungen. Nervös waren die Gastgeber ob ihres bisherigen Negativlaufs gestartet (4./4:9), fanden dann aber gegen den nur mit sieben Spielern angereisten Aufsteiger besser in die Partie. Spielmacher Colo und Center Petrovski waren die prägenden Figuren, und als Koudas zu Beginn des zweiten Viertels auch aus der Distanz erfolgreich war, sah es über 15:12 (7.), und 21:13 (9.) beim 34:22 (15.) richtig gut aus. 

Das nötige Selbstvertrauen allerdings wollte sich nicht einstellen, im Gegenteil. Bereits 240 Sekunden später war der Gast beim 36:35 wieder dran, und auch wenn Tripel mit einem „Dreier“ noch für eine etwas komfortablere 39:35-Pausenführung sorgte, war es mit der bis dato ordentlichen Effizienz im Abschluss vorbei. Konsequenz: Fortan lebte die Begegnung von der Spannung, denn so gut die Kontrahenten verteidigten, so uninspiriert, glücklos, aber auch teils hilflos agierten sie in der Offense. 

Beispielhaft dafür war Lüdenscheids „Big Man“ Miroslav Petrovski. Hinten räumte der Mazedonier zwar mächtig und konsequent auf, was er indes unter dem gegnerischen Korb verlegte, ging schon nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut. Über 41:41 (24.), 47:46 (30.), 53:53 (36.), 54:57 (39.) und 57:59 (40.) ging es schließlich in die letzten 30 Sekunden, nicht nur aufgrund der knappen Führung mit einem Vorteil für die Gäste, denn die waren in Ballbesitz. 

Doch nach einem kapitalen Fehlpass schnappte sich Tripel das Spielgerät, zog resolut zum Korb, verwandelte und holte noch einen Bonusfreiwurf heraus, der ebenfalls saß – 60:59. Im Gegenzug blockte Petrovski dann einen Wurf, anschließend zog Bahri ein Foul und verwandelte den zweiten seiner beiden Freiwürfe sechs Sekunden vor Schluss zum 61:59. Der Rest war Jubel pur.

Baskets: Colo (14/2 Dreier), Koudas (7/1), Michel (2), Ahmad (7), Alsouda, Tripel (16/1), Bahri (3), Petrovski (12), Brode (n.e.), Danatsidis (n.e.) 

TVG: Stöwe (10/2), M. Bromisch (13/1), Engelskind (2), Block (5), Vogel (4), J. Bromisch (19/1), Führing (6) 

Freiwürfe: Baskets 15 von 21 (71 Prozent), TVG 13 von 24 (54 Prozent)

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