Basketball-Oberliga

Baskets-Spaziergang in der Hansestadt

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Steuerte bei seinem Comeback nach Verletzungspause zehn Punkte bei: Bilal Atli (rechts).

Breckerfeld - Die Baskets Lüdenscheid bleiben im Oberliga-Titelkampf im Geschäft. Während sich die TuS HammStars im Topspiel nach dramatischem Verlauf beim TVE Dortmund-Barop 70:69 durchsetzen, hatten die Bergstädter am Samstagabend keinerlei Mühe, um das Nachbarschaftsduell beim TuS Breckerfeld 74:49 (23:17, 26:8, 12:12, 13:12) zu gewinnen.

Bereits in der Anfangsphase wurde klar, dass die neuformierten Hansestädter nach ihrem freiwilligen Rückzug aus der 2. Regionalliga hoffnungslos überfordert waren. Aus einer aggressiven Defense heraus drückte das Hujic-Team mächtig aufs Tempo, war nach vier Minuten bereits auf 12:0 enteilt. Offensiv hatte nur Routinier Brockhaus den Baskets im ersten Viertel etwas entgegenzusetzen, sorgte mit zwölf Punkten in den ersten zehn Minuten dafür, dass die Gastgeber nach dem 10:23 vor Beginn des zweiten Viertels auf 17:23 verkürzt hatten. 

Als der Center jedoch auf der Bank Platz nahm, kam die Breckerfelder Offense fast gänzlich zum Erliegen. Acht Punkte gelangen im zweiten Viertel – ausschließlich durch Freiwürfe. Derweil legten die Gäste über hohes Tempo große Spielfreude an den Tag. Absolute Dominanz beim Rebound an beiden Enden des Spielfeldes, spektakuläre Blocks und Dunkings sowie gar ein „Alley-oop“, gepaart mit sehr guten Trefferquoten – zumindest der Gästeanhang durfte sich bestens unterhalten fühlen. 

Spätestens nach der 49:25-Halbzeitführung war die Frage nach dem Sieger beantwortet, und schon zu diesem Zeitpunkt hatte Baskets-Trainer Amir Hujic die Gelegenheit genutzt, allen Akteuren seines zwölfköpfigen Kaders Spielpraxis zu verschaffen, wobei insbesondere Youngster Gerzen mit acht Punkten auf sich aufmerksam machte. Dominanz und Spielfreude der Baskets hielten zwar auch im zweiten Durchgang an, doch während das Niveau in der Defense konstant blieb, wurde die Punkteausbeute immer magerer. Vornehmlich Foith und Bekendorf haderten ein ums andere Mal, sodass der TuS nach dem 40:71 noch ein wenig „Kosmetik“ betreiben durfte.

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