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Phasenweise spektakuläre Baskets

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Von: Marc Kusche

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Kevin Bekendorf zeigte mit den Baskets eine zum Teil spektakuläre Leistung. © Baankreis

Lüdenscheid - Phasenweise war es beeindruckend spektakulär, phasenweise aber auch höchst durchschnittlich mit einigem Leerlauf – die Baskets präsentierten ihren Fans am Samstagabend gleich zwei Gesichter. Das Wichtigste aber unter dem Strich: Am Ende stand mit einem 84:74 (22:23, 23:10, 28:16, 11:25) gegen den BC Langendreer im 14. Spiel der 13. Sieg.

Wie von Gästecoach Dirk Winkler angekündigt, war der Aufsteiger trotz des Ausfalls einiger Stammspieler keinesfalls gewillt, die Partie am Stadtpark abzuschenken. Und so entwickelte sich ein temporeiches Match, in dem der Tabellenvierte zunächst voll dagegen hielt, weil die Gastgeber zu wenig Energie in die Defense investierten. Bei wechselnden Führungen (8:2, 19:23, 29:25) war es so bis zur 16. Minute ein Duell auf Augenhöhe (33:33). 

Dann aber vernagelte das Hujic-Team bis zur Pause den eigenen Korb, setzte sich mit einer 12:0-Serie auf 45:33 ab. Das sollte Selbstvertrauen für den Wiederbeginn nach dem Seitenwechsel geben – und tat es auch. Denn im dritten Abschnitt zeigten die Hausherren das, was diese Sportart so attraktiv macht: aggressive Defense, Fastbreaks, krachende Dunkings, „Alley-oops“ und nicht zuletzt erfolgreiche Distanzwürfe (am Ende zehn „Dreier“!). Albinovic und Co. spielten sich in einen Rausch, über 58:37 und 67:43 stand nach zwei „Dreiern“ von Mayer beim 73:45 kurz vor Ende des dritten Viertels eine 28-Punkte-Führung zu Buche. 

„Da können wir den Schongang einlegen“, mag sich ein mancher Baskets-Spieler für die restlichen zehn Minuten gedacht haben, doch Langendreer hatte alles andere im Sinn als sich abschlachten zu lassen. Insbesondere der leichtfüßige Awubu und konstant treffende Buchner hauchten ihrem Team neues Leben ein. Und so knabberte der Neuling sukzessive etwas von Rückstand ab. 

Erst waren es weniger als 20 (32./73:55), dann weniger als 15 Zähler (36./79:66) – scheinbar immer noch kein Grund zur Besorgnis aus Baskets-Sicht. Als aber zweieinhalb Minuten vor Schluss nur noch ein 79:72 auf der Anzeigetafel stand, wurde es in der Halle am Stadtpark doch hörbar unruhig. Aber gerade rechtzeitig ergriff Tim Tripel die Initiative, beendete die punktemäßige Flaute bei den Bergstädtern, sodass nach dem 84:72 endgültig durchgeatmet werden durfte. 

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