Baskets-Talent nicht mehr für seinen Stammverein

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Wechselt mit sofortiger Wirkung von den Baskets zur klassenhöheren BG Hagen: Haris Hujic (links).

LÜDENSCHEID - Wenn die Zweitregionalliga-Basketballer der Baskets Lüdenscheid am Samstag nach einer vierwöchigen Spielpause mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger RC Borken-Hoxfeld in die Restserie gehen, dann werden zwei Spieler nicht mehr dabei sein.

Fast erwartungsgemäß verabschiedet hat sich der Grieche Savas Kyriakidis, der Anfang Dezember zu den Bergstädtern gestoßen war. Sein Engagement war ohnehin bis Ende 2013 begrenzt, zum Training und den drei Spielen, die er absolvierte, war er jeweils per Zug aus Düsseldorf angereist. Eine Weiterverpflichtung wäre nur dann ein Thema geworden, wenn Kyriakidis, der sportlich einen guten Eindruck hinterließ, eine Arbeitsstelle in Lüdenscheid hätte antreten können, was sich aber nicht realisieren ließ.

Weitaus überraschender – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt – kommt der Abschied von Haris Hujic. Der Jugendnationalspieler und Sohn von Trainer Amir Hujic wird ab sofort für den Erstregionalliga-Tabellenführer BG Hagen auf Korbjagd gehen.

„Es war ohnehin klar, dass Haris nach der Saison zu einem höherklassigen Verein gewechselt wäre. Dadurch, dass nach den Rückzügen vom TSV Hagen und SC Borchen die beiden Absteiger in unserer Liga schon feststehen und wir quasi keinen Druck mehr haben, kann Haris für sich persönlich schon jetzt den nächsten Schritt machen und bei einem ambitionierten Erstregionalligisten, wo er sicher erheblich stärker gefordert, Spielpraxis sammeln“, sieht Vater Amir den Wechsel des 16-Jährigen mit einem weinenden und lachenden Auge. In Eilpe hatte es nach dem kurzfristigen Abschied von Topscorer Greg Ktistos eine Vakanz auf der Spielmacherposition gegeben, die nunmehr vom Norweger Thomas Ble und auch Hujic beseitigt werden soll.

Dafür wird es bei den Baskets ab dem übernächsten Wochenende ein neues Gesicht geben, denn vom TuS Meinerzhagen stößt das 15-jährige Talent Tim Tripel, zudem für die Phoenix Hagen Youngsters in der JBBL aktiv, zum Stadtpark.

Marc Kusche

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