Baskets schnuppern nur am Erfolgsgefühl

Neuzugang Tresor Nsiabandoki steuerte beim Baskets-Gastspiel beim SVD Dortmund elf Punkte bei. Foto: Krüger

Dortmund -   Eine gute Abwehrleistung und Vorteile unter den Körben reichten nicht zum ersten Saisonsieg der Baskets Lüdenscheid. Die Sauerländer unterlagen im Zweitregionalliga-Spiel beim SVD Dortmund 62:74 (37:36).

Von Axel Krüger

Dabei hatte es in der Sporthalle Hörde II gar nicht schlecht ausgesehen für die Lüdenscheider: Das erste Viertel entschieden sie für sich, im zweiten egalisierten sie einen zeitweiligen Zehn-Punkte-Rückstand und gingen mit einem Zähler Vorsprung in die Halbzeit.

Kouyate dominiert bei den Rebounds

Doch bereits zu diesem Zeitpunkt war zu erkennen, dass trotz der Dominanz von Baskets-Center Mamadou Kouyate bei den Rebounds die individuellen Fehler eine entscheidende Rolle in diesem Match spielen sollten. Und Fehler unterliefen gerade den Lüdenscheidern immer wieder in kritischen Situationen. So waren es zwei Ballverluste, die in der letzten Minute des ersten Viertels die Dortmunder von 15:20 auf 19:20 herankommen ließen. SVD-Trainer Sebastian Mlynarski ließ offensiv decken – und Balleroberungen wandelten die Dortmunder immer wieder via Fastbreaks in Korberfolge um, während sie ansonsten im Spielaufbau gegen die gut stehende Zonenverteidigung der Gäste Probleme hatten. Ausnahme: Distanzschütze Jan Möhring, der auf 28 Punkte (davon sechs „Dreier“) kam.

Baskets zollen schmalem Kader Tribut

Mit ihrem druckvollen Spiel kamen die Gastgeber zwischenzeitig zu einer 34:24-Führung, doch Kouyate, Neuzugang Tresor Nsiabandoki und Co. hielten dagegen. Im dritten Viertel führten die Lüdenscheider kurzzeitig 41:37 (22.), doch spätestens nach Kouyates Ausscheiden wegen seines fünften Fouls (32.) zollten die von Ausfällen geplagten Baskets ihrem schmalen Kader Tribut – und den Nachwuchsspielern, die von der Bank kamen, unterliefen die entscheidenden Fehlpässe, die die SVD-Fünf nutzte, um über den 43:43-Ausgleich (24.) zur vorentscheidenden 65:55-Führung (34.) zu kommen.

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