Phoenix Hagen vor dem Saisonstart

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Neuzugang Zamal Nixon zeigte schon in der Vorbereitung, dass er das Aufbauspiel von Phoenix Hagen deutlich aufwertet. Beim Start der Bundesliga bei den Fraport Skyliners in Frankfurt bestreitet der US-Amerikaner sein Pflichtspiel-Debüt.

Hagen - Zamal Nixon war am vergangenen Freitag beim Auftritt von Phoenix Hagen in Lüdenscheid besonders gefragt bei den Autogrammjägern, nachdem der Neuzugang auch beim abschließenden Test der Vorbereitung stark aufgespielt hatte.

Von Wesley Baankreis

Auch beim Saisonstart des heimischen Basketball-Bundesligisten am Freitag (17 Uhr) bei den Fraport Skyliners in Frankfurt dürfte der US-Amerikaner viel Aufmerksamkeit genießen. Damit hat der Aufbauspieler nach nur sieben Wochen im Dienst der Hagener eine die erhoffte Führungsrolle übernommen. Gerade mit seinem guten Auge für die Mitspieler und regelmäßig zweistelligen Assistzahlen sorgte Nixon für ein Upgrade auf der Point Guard Position.

Einen Grund, warum es so gut läuft,ut eingefunden hat, benennt Nixon präszise. „Der Hagener Stil mit dem schnellen und druckvollen Spiel nach vorne passt sehr gut zu meinen Stärken. Außerdem wurde ich sehr gut aufgenommen, hatte keine Eingewöhnungsprobleme“, so Nixon, der in Deutschland unter anderem schon für Nürnberg in der ProA spielte.

Beim ersten Saisonspiel in Frankfurt wird aber nicht nur Nixon gefordert sein. Auch die beiden anderen Neuzugänge, den wichtige Rollen zuteil werden sollen, Todd Brown und Urule Igbavboa, werden direkt im Fokus stehen. „Wir haben eine gute Mannschaft, in sich alle schnell integriert haben. In der Vorbereitung hat die Abstimmung funktioniert. Daher können wir einige Teams überraschen“, hofft Nixon.

Klassenerhalt primäres Ziel

Ob dies den Hagenern, die die Abgänge der Leistungsträger Dino Gregory und Mark Dorris kompensieren müssen, direkt in Frankfurt gelingt, ist derweil ungewiss. „Frankfurt will in die Play-Offs, hat eine gute Mannschaft mit starken deutschen Spielern. Aber in den ersten Spielen weiß noch niemand, wo die Mannschaften stehen“, sagt Phoenix-Trainer Ingo Freyer, der sein Team zwar gut gewappnet, aber auch im Nachteil sieht. „Dass wir die sechste Ausländerposition nicht besetzen konnten und unter den Körben dünn besetzt sind, ist ein Wettbewerbsnachteil. Dafür werden unsere jungen Spieler mehr Chancen bekommen“, so Freyer, der morgen wieder auf Center Keith Ramsey zurückgreifen kann.

Angesichts dieser Umstände hat sich Phoenix zunächst den Klassenerhalt als Ziel gesetzt in einer Liga, die an Qualität gewonnen hat. Angesichts des schweren Auftaktprogramm gegen Meister Bayern München, die Brose Baskets Bamberg und Vize-Meister Alba Berlin um Neuzugang Nils Giffey, der als erster Deutscher mit den UConn Huskies den zweiten Gewinn der US-College-Meisterschaft feierte, wäre ein Sieg in Frankfurt ein guter Start.

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