Basketball, WBV-Pokal

Novum in der Baskets-Historie

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Die Baskets erreichten erstmals in der Vereinsgeschichte das Achtelfinale im WBV-Pokal. Pat Frackiewicz (rechts, gegen Miller) steuerte elf Punkte zum Sieg bei.

Lüdenscheid - Es war ein ganz besonderer Sieg, den die Baskets Lüdenscheid am Donnerstagabend am Stadtpark feierten. Denn durch einen 91:84 (20:17, 19:24, 20:26, 32:17)-Sieg gegen die BG Bonn-Meckenheim erreichte erstmals eine Männermannschaft des Vereins im WBV-Pokal das Achtelfinale.

Und der Wille beim heimischen Oberligisten, dieses Ziel gegen den höherklassigen Zweitregionalligisten zu erreichen, war von Beginn an spürbar. Zwar hatten die Gäste mit US-Spielmacher Miller (19 Punkte) und insbesondere 2,10 m-Center Henkel, der nie zu bremsen war und mit 38 Punkten zum Topscorer des Abends avancierte, zwei Klassespieler in ihren Reihen, doch mit Leidenschaft, Teamspirit, Moral und ausgezeichneten Trefferquoten hielt die Mannschaft von Trainer Amir Hujic glänzend dagegen. 

Auch von zwischenzeitlichen höheren Rückständen (5./6:13, 16./26:34) ließen sich die Hausherren nicht beeindrucken, antworteten in diesen Phasen zumeist mit erfolgreichen Distanzwürfen. Insbesondere Albinovic hatte diesbezügliches ein heißes Händchen, jagte gleich fünf „Dreier“ durch die Reuse. Am Ende standen für die Bergstädter nicht weniger als zehn erfolgreiche „Dreier“ zu Buche. 

Die allein waren es jedoch nicht, denn neben Albinovic (31 Punkte) wussten sich auch Koudas, Tripel und Frackiewicz mit kraftvollen Durchbrüchen immer wieder gut in Szene zu setzen. Brenzlig zu werden drohte es aber noch einmal zum Ende des dritten Viertels, als aus einer 56:54-Führung zunächst ein 59:65 wurde, sich dann Albinovic mit Ablauf der Zeit ein dummes, absichliches Foul erlaubte. Zwei von drei Freiwürfen verwandelte Zimmermann – mit einem 59:67-Rückstand ging es ins letzte Viertel. 

Doch von etwaiger Resignation oder Nervosität war bei den Baskets nichts zu sehen – im Gegenteil. In der Offense spielten sie sich mit ungebrochenem Selbstvertrauen regelrecht in einen Rausch, spätestens nach einem „Dreier“ von Frackiewicz (37./79:74) nahm die Überraschung handfeste Konturen an. Und da die Gastgeber in Person von Koudas, Albinovic und Tripel in der „Crunchtime“ auch von der Freiwurflinie Nervenstärke bewiesen, war nach der bis dato stärksten Saisonleistung die Überraschung schließlich perfekt.

Baskets: Neufeld (n.e.), Gerzen (n.e.), Koudas (19/1 Dreier), Mayer, Albinovic (31/5), Frackiewicz (11/2), Tripel (18/2), Foith (12), Bekendorf, Hendrich (1), Lüsebrink

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