Der ganze Südkreis soll von der Kooperation profitieren

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Oliver Herkelmann (links), Geschäftsführer von Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen, unterzeichnete zusammen mit den Baskets-Vorständen Frank Zacharias und Susanne Kornau den Kooperationsvertrag beider Vereine, während Maskottchen Felix (hinten) für gute Stimmung sorgte.

Lüdenscheid -  Auf den ersten Blick waren es am Donnerstagabend vor allem die Kinder und Jugendlichen, die sich über den Besuch von Felix, dem Maskottchen von Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen, in der Sporthalle am Stadtpark freuten. Schließlich sorgte der überdimensionale Feuervogel in gewohnter Manier eines Maskottchens für gute Stimmung und Spaß beim Nachwuchs.

Aber auch der Vorstand der Baskets Lüdenscheid zeigte sich in guter Stimmung angesichts der Gäste aus der benachbarten Basketball-Hochburg. Denn neben Felix hatte Oliver Herkelmann, Geschäftsführer der Phoenix Hagen GmbH, aus Sicht der Baskets ein viel wichtigeres Mitbringsel in der Tasche. In der Sporthalle unterzeichneten der Geschäftsführer und Frank Zacharias als Baskets-Vorsitzender einen Kooperationsvertrag zwischen beiden Vereinen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Zusammenarbeit mit Phoenix Hagen durch diesen Kooperationsvertrag auf die nächste Ebene bringen und auch für den märkischen Südkreis den Basketball präsenter machen“, freute sich Zacharias über den Abschluss des Vertrages, auch wenn die Zusammenarbeit mit den Hagener nicht ganz neu ist. Mit Haris Hujic, Moritz Michel und Niko Koudas spielen bereits jetzt drei Baskets-Talente in den Nachwuchs-Bundesligamannschaften von Phoenix. „Wir freuen uns, die bislang schon gute Zusammenarbeit mit den Baskets Lüdenscheid weiter zu intensivieren und unserem Sport hier weiter helfen zu können“, sagte Oliver Herkelmann zum Start der Kooperationen, die gleich mehrere Punkte umfasste.

Nachwuchs soll besser gefördert werden

Der wichtigste Punkt in der Zusammenarbeit beider Vereine soll die verbesserte Förderung des Nachwuchses sein. So sollen sich die Trainer aus Hagen und Lüdenscheid regelmäßig über einzelne Spieler austauschen. Zudem sollen Trainingsinhalte und Spielkonzepte bei den Nachwuchsteams vermehrt abgestimmt werden. Weiterhin wollen die Baskets von den Erfahrungen der Hagener beim Aufbau von Schul-AGs und ähnlichem profitieren. „Wir bemühen uns momentan darum, in Hagen eine Nachwuchsakademie aufzubauen, wie es sie in Berlin, München oder Bamberg schon gibt. Davon können dann natürlich auch die Baskets profitieren“, erklärte Herkelmann. Ebenfalls im Rahmen der Kooperation geplant ist der Besuch einzelner Bundesligaspieler bei Feriencamps der Baskets, die bereits für die Herbstferien mit Hagener Besuch planen.

„Wir wollen in Lüdenscheid und auch im märkischen Südkreis den Basketballsport mit so einem Aushängeschild der gesamten Region als dritte große Säule neben Fußball und Handball etablieren“, so Zacharias über die langfristigen Ziele der Baskets. Und auch Oliver Herkelmann erhofft sich von der Zusammenarbeit ähnliches. „Wir wollen helfen, unsere schöne Sportart hier in der Region bekannter zu machen“, so der Hagener Geschäftsführer.

Als erste Auswirkung der engeren Kooperation gastiert Bundesligist Phoenix Hagen am Mittwoch, 25. September, ab 19.30 Uhr zu seinem letzten Vorbereitungsspiel vor dem Saisonstart am 3. Oktober in Lüdenscheid. Gegner in der BGL-Halle wird der belgische Erstligist Baskets Brüssel sein. Mit dabei ist dann auch wieder Feuervogel Felix, der nicht nur beim Nachwuchs für gute Stimmung sorgen soll.

Wesley Baankreis

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