Basketball: Oberliga

Auf der letzten Rille ins Ziel

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32 Punkte, darunter gleich sechs erfolgreiche „Dreier“: Darko Dimkovski (rechts) war maßgeblich am schwer erkämpften Sieg des Baskets-Schmalspurkaders beteiligt.

Lüdenscheid - Auf der letzten Rille haben sich die Oberliga-Basketballer der Baskets Lüdenscheid am Samstagabend ins Ziel gerettet, feierten vor äußerst dürftiger Kulisse am Stadtpark einen schwer erkämpften 77:71 (24:20, 15:14, 19:17, 19:20)-Erfolg gegen die Bochum AstroStars III.

Von der Papierform her war es gegen den abstiegsbedrohten Gast „nur“ ein Pflichtsieg, der aber war alles andere als selbstverständlich. Zum einen, weil es im Hinspiel eine empfindliche 56:81-Pleite gesetzt hatte, zum anderen, weil die Bergstädter vorgestern gleich einige personelle Nackenschläge verdauen mussten. 

Denn neben Bahri (privat verhindert) fielen mit Kouyate und Lüke (beide krank) auch zwei Akteure aus der sonstigen „Starting Five“ kurzfristig aus, dazu war die Partie für Winter schon nach drei Minuten beendet: Er knickte unglücklich um, verfolgte den Rest der Partie mit dick geschwollenem rechten Knöchel von der Bank. 

So verblieb letztlich lediglich ein Baskets-Septett, das physische Schwerstarbeit zu verrichten hatte. Mit einem krachenden Dunking von Bochums Center Fischer sowie einem ersten erfolgreichen „Dreier“ von Dimkovski begann das Match zwar spektakulär, doch wirklich schön anzusehen war es in der Folge nicht. 

Denn im Bemühen um Tempo produzierten beide Teams technische Patzer und Abspielfehler en masse, die „Turnovers“ hatten zahlreiche Fastbreaks zur Folge, zumal auch das Rücklaufverhalten jeweils zu wünschen übrig ließ. 

Der große Unterschied war indes die Effizienz aus der Distanz, denn angefangen beim herausragenden Dimkovski (sechs „Dreier“) jagten die Baskets gleich elf Versuche erfolgreich durch die Reuse, die Ruhrstädter hingegen nur zwei. 

Das reichte, um sich mehrfach abzusetzen (17:7, 47:47, 58:49), doch insbesondere dank des starken Centers Fischer kamen die AstroStars immer wieder zurück. Auch das 65:52 (32.) war noch keine Vorentscheidung, denn als es ans „Eingemachte“ ging, hatten mit Koudas, Frackiewicz und Tripel gleich drei Baskets-Akteure vier Fouls auf ihrem Konto, mussten sich dementsprechend in der Defense zurücknehmen. 

Freiräume, die Bochum bis zum 72:71-Anschluss 22 Sekunden vor Schluss nutzte, dann aber sorgten Dimkovski und Lüsebrink für endgültige Entspannung auf der Lüdenscheider Bank. 

Baskets: Dimkovski (32/6), Koudas (16/3), Winter, Ahmad, Kaluza, Tripel (7), Frackiewicz (18/2), Lüsebrink (4) 

Bochum III: Schädel (11), Romanik (4), Oturanlar (1), Inkmann (9), Tomao (5), Meichsner, Fischer (24/1), Trautmann (8), Espenhain (3/1), Heimann (6) 

Freiwürfe: Baskets 12 von 21 (57 Prozent), Bochum III 10 von 20 (50 Prozent)

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