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Als Letzter in die lange Herbstpause

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Von: Marc Kusche

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Feierte kurzfristig ein Comeback und steuerte in Halbzeit eins sieben Punkte bei: Baskets-Center Kevin Bekendorf. © Hefendehl

Lüdenscheid - Auch in ihrem dritten Saisonspiel standen die Oberliga-Basketballer der Baskets Lüdenscheid auf verlorenem Posten.

Im Südwestfalen-Derby gegen Aufsteiger TVO Biggesee setzte es eine deutliche 49:74 (15:14, 11:18, 12:28, 11:14)-Heimpleite. Damit gehen die Bergstädter als Schlusslicht in die vierwöchige (!) Herbstpause. Überraschendes gab es bei den Hausherren einmal mehr in Sachen Personal. Zu den Ausfällen von Petrovski (privat verhindert) und Koudas (Bänderverletzung) gesellte sich noch Tripel. Der hatte sich nach Spiel eins von den Baskets verabschiedet, kehrte Mitte der Woche aber wieder zurück. Doch am Samstag war er noch nicht spielberechtigt, da er zwischenzeitlich bei TVO Biggesee gemeldet war. 

Dafür feierte nach gut einjähriger Pause Center Kevin Bekendorf kurzfristig sein Comeback, soll auch in Zukunft bei personellen Engpässen zur Verfügung stehen. Bekendorf also ohne Matchpraxis, Lüsebrink gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt, dazu ein Quartett mit Bahri, Alsouda, Kaluza sowie Moritz Brode (feierte seine Oberliga-Premiere), das direkt zuvor schon in der Reserve gespielt hatte – von daher war die Niederlage gegen einen voll besetzten Kontrahenten um die Ex-Baskets-Akteure Atli, Koch, Gerzen und Neufeld am Stadtpark keine Überraschung. 

Erstaunlich gar, dass die Mannschaft von Trainer Amir Hujic etwas länger als eine Halbzeit ordentlich dagegen halten konnte, nach dem 31:34 (23.) dann aber binnen sechs Minuten einen kompletten Einbruch erlebte. Denn dem hohen Aufwand in den ersten 20 Minuten, die sehr temporeich verliefen, mussten die Baskets Tribut zollen, erlaubten sich zahlreiche kapitale Ballverluste und Fehlpässe, dazu fiel vorne quasi nichts mehr durch die gegnerische Reuse. 

So legten die Gäste in diesem Zeitraum einen 26:2-Lauf (!) hin, hatten damit beim 60:33 ihren größten Vorsprung erreicht. Zumindest aber knickten die Gastgeber nicht komplett ein, hielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter kämpferisch dagegen. Für Zählbares aber kamen sie nie in Frage, was sich nach der langen Herbstpause ab dem 3. November dann aber ändern soll. 

Baskets: Colo (11/2 Dreier), Bekendorf (7/1), Brode, Bahri, Ahmad (11/1), Alsouda (2), Kaluza (2), Lüsebrink (16) 

TVO: Koch (14), Weiß (11/1), Alterauge, Gerzen (16/2), Rau, Klapper (6), Neufeld (4), Martis, Brutzer, Atli (23/1), Gomer 

Freiwürfe: Baskets 7 von von 16 (44 Prozent), TVO 1 von 6 (17 Prozent)

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