Balver Segway-Polo-Teams kämpfen um WM-Titel

Die Segway-Polo-Spieler aus Balve stimmen sich auf die in der nächsten Woche in Köln beginnende Weltmeisterschaft ein. Die Mammuts wollen in der Domstadt um den WM-Titel mitspielen.

Balve - Die beiden Balver Segway-Polo-Teams steuern auf den Höhepunkt der diesjährigen Saison zu: Mit der Auslosung der Gruppen am kommenden Mittwochabend in Köln beginnt der ISPA-Woz-Challenge-Cup, die Weltmeisterschaft im Segway-Polo.

Die Spiele werden von Donnerstag (16. Juli) bis zum Finale am Sonntag (19. Juli) ausgetragen. Dabei rechnen sich die Hönnestädter Chancen auf die WM-Trophäe aus, die sie vor drei Jahren – seinerzeit in Stockholm – schon einmal in die Höhe stemmten.

„Wir sind gut drauf, alle Spieler sind fit und in Form“, sagt Pressesprecher Martin Skiba, der für die beiden Mannschaften des Clubs die Ziele für die Weltmeisterschaft folgendermaßen beschreibt: „Mit den Mammuts wollen wir um den Titel mitspielen, mit den Cavemen zumindest die Vorrunde überstehen und das Viertelfinale erreichen.“ Bei einem Vorbereitungsturnier im englischen Rugby, das im April stattfand und bei dem ein Teil der WM-Teams an den Start ging, stellten die Balver Teams ihre Ambitionen unter Beweis: Die Mammuts gewannen den Wettkampf auf der Insel und die Cavemen landeten auf dem sechsten Platz.

Gespielt wird die WM in der Domstadt auf Kunstrasen im Schatten des Rheinenergiestadions, in dem der traditionsreiche 1. FC Köln firmiert. Insgesamt werden 20 Mannschaften am nach dem Apple-Mitbegründer und Segway-Polo-Pionier Steve Wozniak benannten Kontinentalturnier teilnehmen. Neben den Balver Mammuts gelten auch die ebenfalls aus Deutschland kommenden Blade Pirates sowie die Titelverteidiger Stockholm Saints und die Mannschaft von der Karibikinsel Barbados als Favoriten.

„Vom Spielstil her wird es sehr interessant, wenn die besten Teams aufeinander treffen, da entscheiden Nuancen. Wichtig ist es, die vorbereiteten Spielzüge des Gegners zu erkennen und diese zu unterbinden und selbst mehrere Varianten im Angriffsspiel zu haben“, zeigt Skiba das taktische Element und die Verwandtschaft der Sportart mit Fußball und Handball auf.

Die Balver Mannschaften haben sich seit mehreren Wochen mit zwei Einheiten pro Woche auf dem ortseigenen Sportplatz Krumpaul intensiv und mit „Szenario-Training“ (Skiba) auf die Weltmeisterschaft vorbereitet, werden also bestens gerüstet in Köln antreten. Das Grundkonzept des Segway-Polo unterscheidet sich nur in der Fachsprache von anderen Sportarten: Die Balver müssen mit den Mallets (Spielschläger) in den einzelnen Chukka (Spielviertel) den Ball häufiger im Tor unterbringen als ihr Gegner.

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