23.000 Zuschauer feiern die Meister beim Balve Optimum

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Die letzte Meisterehrung beim Balve Optimum 2017: Holger Hetzel (von links), Simone Blum und Rolf Moormann ließen sich im prall gefüllten Springstadion in Wocklum feiern.
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Balve - Weniger emotional als zuweilen in den Vorjahren, aber unter dem Strich einmal mehr positiv fiel das Fazit von Turnierchefin Rosalie von Landsberg-Velen zum Abschluss des viertägigen Balve Optimum aus.

„Ihr habt keinen enttäuscht“, das merkt man ja auch an der Atmosphäre“, sagte sie an die drei neben ihr sitzenden Medaillengewinner der Deutschen Meisterschaften im Springreiten gerichtet. Was die Atmosphäre anging, blieben auf der schmucken Anlage in Wocklum einmal mehr kaum Wünsche offen: Reger Betrieb auf der Ausstellermeile, Spitzensport auf dem Springplatz und im Dressur-Viereck. 

„Ihr seid das Kernstück unserer gesamten Veranstalter“, gab Rosalie von Landsberg-Velen am frühen Sonntagabend Simone Blum, Holger Hetzel und Rolf Moormann mit auf den Weg. 

23 000 Zuschauer pilgerten in diesem Jahr an den vier Tagen nach Wocklum – das sind noch einmal ein paar mehr als in den Vorjahren, als die Zahl meist um die 20 000 gelegen hatte. Und schon da hatte die Turnierchefin mehrfach betont, dass die Kapazitäten damit ausgereizt seien. „Somit hat dieser Platz wieder verdientermaßen gezeigt, dass hier Meister geehrt werden“, bilanzierte von Landsberg-Velen. 

Einmal mehr hatten die Organisatoren auch mit dem Wetter weitgehend Glück. Nur am Freitagnachmittag gingen teils heftige Regenschauer über Balve nieder – parallel zu den ersten DM-Wertungsprüfungen im Springen bei den Damen wie den Herren. Vor allem am Sonntag stimmten die Bedingungen mit sommerlichen Temperaturen und Dauersonnenschein. 

Balve Optimum: Der Sonntag

Wohl auch unter diesem Eindruck stimmten Otto Becker, Bundestrainer der Springreiter, und die drei Erstplatzierten der DM Lobeshymnen auf Rosalie von Landsberg-Velen und ihr Team an. „Jeder, den ich höre, der hierher kommt, ist begeistert“, sagte Becker. 

Und der frisch gekürte Deutsche Vizemeister Holger Hetzel lobte die Helfer dafür, wie schnell sie logistisch auf veränderte Witterungsbedingungen reagieren, um den Aktiven und den Pferden das Leben so leicht wie möglich zu machen. „Als Reiter sieht man das ja noch einmal aus einer anderen Perspektive. Das Turnier ist perfekt in allem. Man würde sich eigentlich wünschen, dass die Deutschen Meisterschaften immer in Balve blieben“, sagte der Silbermedaillengewinner, der diese Platzierung in Wocklum bereits 2015 erreicht hatte. 

Erfreulich aus Sicht der Turnierchefin: Auch die Benefizaktionen rund um den Sport haben offenbar gezündet. So wurden für die Initiative „Reiten gegen den Hunger“ an den vier insgesamt etwa 35 000 Euro eingespielt. „Das ist eine tolle Hausnummer“, betonte die Freifrau, die das Balve Optimum bekanntlich seit dem Tod ihres Vaters Dieter im Jahr 2012 an der Spitze der Turniergemeinschaft Balve federführend organisiert.

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