Optimum: Große Vielfalt im Dressur-Viereck

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Im Vorjahr avancierten Kristina Sprehe und Desperados im Viereck von Balve zum Traumpaar und holten beide DM-Titel.

Balve - Unbestritten zählen die Entscheidungen um die Deutschen Meisterschaften im Dressur- und Springreiten zu den Höhepunkten des Internationalen Reitturniers Balve Optimum, das am Donnerstag beginnt.

Zum Programm des traditionsreichen Reitsport-Leckerbissens im Schatten von Schloss Wocklum gehören neben den nationalen Titelvergaben aber auch in diesem Jahr wieder mehrere reizvolle Prüfungen, bei denen die Stars der Szene Sport auf hohem Niveau garantieren. „In der Dressur ist in diesem Jahr alles vorhanden, was es derzeit auf dem Markt gibt“, schwärmt Turnierchefin Rosalie von Landsberg-Velen mit Blick auf die anstehenden Prüfungen im Viereck. Mit einer Einschränkung: Das Comeback des teuersten Dressurpferdes der Welt wird es nicht beim am Donnerstag beginnenden Balve Optimum geben.

Als bedeutender Wettbewerb der Nachwuchsförderung in der Dressur gilt der Nürnberger Burg-Pokal. Das Balve Optimum zählt in diesem Jahr zu den insgesamt 15 Turnieren, bei denen Reiterinnen und Reiter die Möglichkeit haben, ihre jungen vierbeinigen Talente in der Altersklasse der Sieben- bis Neunjährigen vorzustellen und sich mit einem Sieg das begehrte Ticket für das Finale am Jahresende in der Frankfurter Festhalle zu sichern.

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Auf dem Weg zum Finale in der Mainmetropole ist das Turnier im Orletal die fünfte Station in der Serie des Nürnberger Burg-Pokals. Das erste Finalticket sicherten sich Isabell Werth und der achtjährige Hengst Lord Carnaby, die sich in Hagen am Teutoburger Wald vor der starken Konkurrenz behaupteten. Ebenfalls beim Finale dabei sein werden Dorothee Schneider und Santiago (Sieger in Mannheim), Matthias Bouten und Fräulein Auguste (Sieger in Redefin) sowie Carola Koppelmann und Sandiego, die sich Mitte Mai bei der Pferd International im Münchener Stadtteil Riem behaupteten.

Erstmals wird beim Optimum eine EM-Sichtung in den Altersklassen Junioren und Junge Reiter in der Disziplin Dressur ausgetragen. Zudem steht nach einem Jahr Pause der Louisdor-Preis wieder auf dem Programm, der sich an acht- bis zehnjährige Nachwuchs-Grand-Prix-Pferde richtet. Die Aufgaben enthalten alle Elemente des Grand Prix, sind aber in den Anforderungen etwas reduziert. Eingebettet in das Optimum ist zudem der Piaff-Förderpreis, bei dem sich junge Dressurreiter bis 25 Jahre mit den höchsten Anforderungen des Dressurreitens vertraut machen können. Bei dem Piaff-Förderpreis handelt sich um eine eigene Serie mit Prüfungen auf vier Turnieren in Deutschland und dem Finale in der Stuttgarter Schleyerhalle. Balve ist in diesem Jahr nach Wiesbaden die zweite Station.

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