Mario Stevens gewinnt das erste Springen

Balve - Das größte Sportereignis in Südwestfalen hat begonnen: Pünktlich um 10 Uhr wurde das Balve Optimum mit der ersten Springprüfung eröffnet. Bis Sonntag geht die gesammelte Prominenz der deutschen Spring- und Dressurreiterszene auf dem Turniergelände am Schloss Wocklum an den Start. Bereits zum elften Mal geht es im Orletal um die nationalen Titel in Dressur und Springen.

Den Sieg in der ersten von insgesamt 19 Springprüfungen sicherte sich am Vormittag Mario Stevens. In der Youngster-Tour für siebenjährige Pferde (Hindernishöhe 1,35 Meter) blieb der Reiter des RUFV Lastrup vor den Augen von Otto Becker, dem Bundestrainer der deutschen Springreiter, auf dem 420 Meter langen Parcours ohne Abwurf und war auf Laurin mit 56,42 Sekunden der Schnellste. Rang zwei ging an den Ungarn Balázs Krucsó (57,01 Sekunden), Dritter wurde der Schwede Henrik von Eckermann (59,18 Sekunden). Beide blieben ebenfalls fehlerfrei. Lokalmatadorin Elisabeth Kruse vom Reiterverein Balve leistete sich auf Celli am letzten Hindernis einen Abwurf und landete in 69,94 Sekunden noch vor der amtierenden fünfmaligen Deutschen Meisterin Eva Bitter (RV St. Georg Münster) auf dem 30. Platz.

Mit Eva Bitter und dem amtierenden Deutschen Meister Daniel Deußer gingen bei der Youngster-Tour Reiter an den Start, die am Wochenende erneut bei der Vergabe der DM-Titel eine große Rolle spielen dürften. „Ich werde auf jeden Fall probieren, den Meistertitel zu verteidigen. Ich habe mit First Class allerdings ein junges Pferd dabei, das nicht unbedingt als Favorit zählt“, sagte Deußer, der das Ambiente auf dem Turniergelände am Schloss Wocklum in den höchsten Tönen lobte. „Das Optimum ist ein super Turnier. Wir haben hier Top-Bedingungen, die Böden sind gut und der Abreiteplatz ist groß genug. Die Bedingungen für Reiter, Pferd und Pfleger sind super. Deswegen freut sich eigentlich jeder, hier nach Balve wieder zurückzukommen“, sagte der 32-Jährige.

Am ersten der vier Turniertage nutzen die Protagonisten der deutschen Meisterschaften in Dressur und Springen die Warm-Up-Trainingszeiten, um sich und ihre Vierbeiner auf die Titelkämpfe einzustimmen. Fester Bestandteil am Donnerstag sind auch die üblichen Veterinär-Inspektionen für alle an den Meisterschaften teilnehmenden Pferde. - von Lars Schäfer

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