Badminton-Bezirksligist bezwingt Fröndenberg III

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Holten den alles entscheidenden fünften Zähler für den BSC im Verfolgerduell gegen Fröndenberg: Elke Deitenbeck und Andreas Friske.

Lüdenscheid - Vorteil BSC Lüdenscheid: Das Badminton-Bezirksligateam aus der Bergstadt gewann zum Rückrundenauftakt den Kampf um Platz zwei gegen den GSV Fröndenberg III nach dem 4:4 im Hinspiel diesmal hauchdünn mit 5:3.

Dabei hatte es zu Beginn nicht unbedingt erfolgversprechend für die Hausherren in der Sporthalle des Zeppelin-Gymnasiums ausgesehen: In beiden Herrendoppeln, sonst meist Pluspunkte im BSC-Team, mussten Andreas Friske/Stefan Danielzik (18:21, 21:14, 20:22 gegen Jakob Förster/Sebastian Buschjäger) und Bastian Weiß/Andreas Kuna (11:21, 21:14, 18:21 gegen Kwesi Simpson/Thomas Jörgens) hauchdünn in drei Sätzen die Punkte dem Gast überlassen. Aber der Zähler im Damendoppel ging kampflos an die BSC-erinnen Elke Dietenbeck/Monique Haen, weil Fröndenberg nur eine Spielerin mit in die Bergstadt gebracht hatte.

So wurden die Einzel zum mitunter dramatischen „Knackpunkt“ der Partie: Während Monique Haen knapp in zwei Sätzen gegen Danica Baum (21:19, 21:18) gewann, mussten Spitzenspieler Bastian Weiß und Philipp Jendrek „Zusatzschichten“ absolvieren. Fröndenberg hatte sein Team gegenüber der Hinrunde umgebaut und mit Kwesi Simpson einen „Hochkaräter“ ins Einzel „abkommandiert“: Die Rechnung auf den Sieg im Spitzenspiel freilich ging nicht auf. Bastian Weiß bot seinem Kontrahenten einen großen Kampf, behielt mit 21:16, 20:22, 21:19 hauchdünn die Oberhand und feierte seinen ersten Einzelsieg gegen Simpson überhaupt. Auch Philipp Jendrek bewies im dritten Einzel gegen den bislang nur von ihm schon im Hinspiel bezwungenen Sebastian Buschjäger große Kämpferqualitäten und sicherte dem BSC mitt einem 15;21, 21:17, 21:16 den vierten Punkt.

Den Teamsieg brachte dann das Mixed Andreas Friske/Elke Dietenbeck mit einem ungefährdeten 21:11, 21:13 über Thomas Jörgens/Danica Baum unter Dach und Fach, so dass dem abschließenden zweiten Herrendoppel der Druck genommen war.

In drei Sätzen (22:20, 18:21, 9:21) musste hier Andreas Kuna seinem Gegner Jakob Förster zum Sieg gratulieren, gestattete dem Gast aber nur noch die Ergebniskosmetik zum 3:5.

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