Fußball: B-Junioren-Westfalenpokal

Paraskevopoulos als Pokalheld

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Der Jubel war am Samstag groß bei der B-Jugend von Rot Weiß Lüdenscheid. Im Elfmeter-Krimi gewann sie gegen die Spvg Ibbenbüren 08 5:4 und zog in die zweite Runde des Westfalenpokals ein.

Lüdenscheid - Überraschung am Nattenberg: Die Kreisliga-Junioren von RW Lüdenscheid qualifizierten sich am Samstag im Pokal-„Krimi“ durch ein 5:4 nach Elfmeterschießen dank des „Strafstoßhelden“ Kosta Paraskevopoulos über Bezirksligist SpVg Ibbenbüren 08 für die zweite Runde des Westfalenpokals.

In der trifft das Team von Trainer Toni Greco am Sonntag (12.45 Uhr, Nattenberg) auf den Westfalenliga-Nachwuchs vom SV 08 Lippstadt. Das Spiel gegen den Pokalsieger aus dem Kreis Steinfurt hatte bis Samstagvormittag noch auf der Kippe gestanden. Doch dann gab Petra Franz als zuständiges Mitglied der Platzkommission „grünes Licht“ und auch Schiedsrichter Stefan Mühl hatte keine Einwände. 

Letztlich präsentierte sich das Kunstgrün auch in einem erstaunlich gut bespielbaren Zustand, lediglich vor dem Tor zum Nurrehang war’s einigermaßen glatt. Der mitunter rutschige Untergrund ließ beim einsetzenden Schneeregen keine fußballerischen Kabinettstückchen zu, vielmehr überwogen die kämpferischen Qualitäten, so dass die wenigen Zuschauer ein packendes Pokalduell mit wenigen Torchancen erlebten – ein Verdienst beider Abwehrreihen um den zweikampfstarken Rot-Weißen Alessio Greco und den baumlangen SpVg-Innenverteidiger Adrian Thal. 

RWL ging durch Rahimi (28.) in Führung und hätte nach Wiederbeginn vielleicht entscheidend erhöhen können: Doch Ivankin (53.) schoss am langen Eck vorbei und Rahimis Aufsetzer parierte Gästekeeper Kowal in toller Manier (55.). So gewann der Gast langsam leichtes Übergewicht, hatte beim Ausgleich durch Wessels’ Kullerball aus dem Gedränge (58.) Glück. Doch dann verpasste Damer (58. und 70.) die Großchancen zur Vorentscheidung, wobei er bei der zweiten Möglichkeit am blendend reagierenden RWL-Keeper Kosta Paraskevopoulos scheiterte. 

Der schwang sich nach bis auf eine Zeitstrafe gegen Pelusi (Foulspiel, 89.) weitgehend ereignislosen Verlängerung zweier erschöpfter Teams dann zum Helden auf. Obwohl RWL den ersten „ELfer“ verschoss und der Gast in Führung gegangen war, drehten die Hausherren dank zweier parierter Strafstöße ihres Keepers die insgesamt sehr ausgeglichene Partie noch, weil die Rot-Weißen keinen weiteren Elfmeter vergaben. 

RWL: K. Paraskevopoulos – Apostolopoulos, Anestidis, Greco, Hostert – Ivankin, Chassan Oglu Krenz, Rahimi – P. Paraskevopoulos, Pelusi – Klevno, Tzoumpas, Lermi, Odenbach 

Schiedsrichter: Mühl (Lüdenscheid) 

Tore: 1:0 (28.) Rahimi, 1:1 (57.) Wessels – Im Elfmeterschießen: Klevno, Greco, Ivankin Pelusi für RWL – Thal, Scholz, Hanzelmann für SpVg

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