Voltigieren

Finalplätze sind das erste Ziel

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Die „Voltis“ des Reitvereins Altena wollen bei den Deutschen Meisterschaften im hessischen Alsfeld eine gute Figur abgeben.

Altena – Das Starterfeld ist mit Weltcupsiegern und Europameistern hochkarätig besetzt bei den Deutschen Meisterschaften der Voltigierer. Die besten deutschen Pferdeakrobaten tragen ab Freitag und noch bis zum Sonntag im hessischen Alsfeld in vier Konkurrenzen ihre Wettbewerbe um nationale Titelehren aus.

Und zu den Besten auf Bundesebene zählen freilich auch die „Voltis“ des Reitvereins Altena. Die Burgstädter sind bei den Titelkämpfen in zwei Konkurrenzen vertreten. Jolina Ossenberg-Engels, die zusammen mit Timo Gerdes im Pas de deux einst auf Weltklasse-Niveau turnte und große internationale Erfolge feierte, stellt sich bei den Deutschen Meisterschaften im Damen-Einzel. Aber nicht nur. Zusammen mit Schwester Joana, Svenja Staupe, Kiara Meißner, Alisa Koopmann und Jona Kehl wird Jolina Ossenberg-Engels auch an dem Gruppenwettbewerb teilnehmen. Das erfolgreiche Team der Burgstädter, das bei den Westfälischen Meisterschaften im Juni den im Vorjahr errungenen Titel verteidigte, ist am Donnerstagmorgen ins hessische Alsfeld gereist und bereit für die Küren in den Gruppenwettbewerben, die stets Publikumsmagnet sind und teils spektakuläre Übungen auf dem galoppierenden Pferd bieten.

Finalqualifikation das erklärte Ziel

Nicht zu vergessen sind natürlich Longenführerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels und die Pferde. Im Einzel turnt Jolina Ossenberg-Engels auf Caram, die Gruppe auf Cairo. Und in beiden Konkurrenzen gilt für die Altenaer das identische Ziel: die Finalqualifikation. Nach ihrem Galaauftritt beim renommierten Masterclass-Turnier in Wiesbaden im Juni, als Jolina Ossenberg-Engels auf Caram nationale und internationale Größen wie Alina Ross, Corinna Knauf und Stefanie Harwardt erblassen ließ und als Lara Croft in einer ausdrucksstarken Kür mit Achter-Noten zum Sieg turnte, hat die Dahlerin auch im Einzel schon Weltklasse-Niveau erreicht.

Und das gleich im ersten Jahr im Einzel. In Wiesbaden gab es allerdings keine Pflicht und auch kein Technikprogramm, das die Kür-Spezialistin zu absolvieren hatte. Das ist bei den Deutschen Meisterschaften anders. Die Titelkämpfe im Damen-Einzel beginnen heute (14.45 Uhr) mit der Pflicht, am Samstag (10 Uhr) folgt die Kür. Sollte Jolina Ossenberg-Engels dann in der 31 Damen starken Konkurrenz unter den besten 16 sein, dann geht es für sie am Samstag ab 17.15 Uhr weiter mit dem Technikprogramm. Und am Sonntag schließlich steht ab 11.15 Uhr nochmals die Kür auf dem Programm. „Ich fühle mich gut“, sagt Jolina Ossenberg-Engels, die bei der DM unter anderem auf Pauline Riedel, die Gewinnerin des Weltcups 2018/19, und Janika Derks und damit auf die Silbermedaillengewinnerin der Weltmeisterschaften 2018 treffen wird.

„Janika ist die Topfavoritin“, meint die 23-Jährige aus Dahle, die versuchen wird, an die herausragende Leistung von Wiesbaden anzuknüpfen. Sollte ihre das gelingen, dann wäre sie eine Kandidatin für eine Topplatzierung. Die Qualifikation für das Finale nimmt auch das Altenaer Team in Angriff. Joana Ossenberg-Engels ist wieder fit, was insbesondere für die Kür eine richtig gute Nachricht ist. Als Westfalenmeister wollen sich die Burgstädter bestmöglich präsentieren in diesem stark besetzen Feld, zu dem der amtierende Deutsche Meister aus Fredenbeck ebenso zählt wie der Weltmeister, das Voltigier-Team Norka des VV Köln-Dünwald. Los geht es für die Gruppen heute Vormittag mit der Pflicht, am Samstag geht es ab 13.30 Uhr weiter mit der Kür. Für die finale Kür am Sonntag (ab 13.45 Uhr) qualifizieren sich die besten 15 der insgesamt 25 Gruppen.

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