Fußball

Riesige Vorfreude beim TuS 

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Eröffnet mit Aufsteiger TuS Neuenrade die Saison in der "Bundesliga des Sauerlands": Neuzugang Baris Caliskan (links).

Neuenrade – Vorhang auf zur neuen Spielzeit in der Bezirksliga-Staffel 4, und damit in der „Bundesliga des Sauerlands“. Und Aufsteiger TuS Neuenrade hat gleich die Ehre, die Saison 2019/20 zu eröffnen, gastiert bereits am Samstag bei der FSV Bad Wünnenberg/Leiberg (15 Uhr, Sportpark Aftetal in Leiberg).

Und dass die Partie schon am Samstag stattfindet, hat einen Grund, denn in Leiberg wird der neue Kunstrasenplatz eingeweiht. Daher spielt die FSV ausnahmsweise dort, ansonsten trägt der Klub aus dem Kreis Paderborn seine Heimspiele auf Naturrasen im Bad Wünnenberger Aatalstadion aus.

Im Vorfeld zumindest ein kleiner Pluspunkt für die Neuenrader, für die Spiele auf Naturrasen eine absolute Seltenheit geworden sind. Hinter Meistertrainer Abi Ouhbi und seinem Kader liegt eine fünfwöchige Vorbereitung, die es in sich hatte. Zu den Trainingseinheiten gesellten sich mit wechselnden Formationen nicht weniger als elf Test- und Turnierspiele, richtig rund ging es in der vergangenen Woche, als von Mittwoch bis Samstag quasi durchgespielt wurde. Konsequenz: Die ursprünglich für Sonntag geplante Meisterschafts-Generalprobe gegen den RSV Meinerzhagen II wurde abgeblasen, die Trainingsintensität in den letzten Tagen deutlich runtergefahren.

Nichtsdestotrotz ist die Vorfreude, dass es endlich los geht, riesig, allerdings auch die Anspannung. „Die Vorbereitung war okay, mehr aber auch nicht. Es waren gute, aber auch schlechte Spiele dabei, so richtig weiß ich noch nicht, wo wir stehen. Natürlich kommt der Auftakt für uns nicht unerwartet, aber in letzter Konsequenz zu früh“, verweist der Cheftrainer auf noch zahlreiche Urlauber wie seinen spielenden Co-Trainer Sahin Murat, seinen Bruder Najim, Gündogdu, Latifi, Becker oder Tufan Kirci. Dazu gesellen sich noch die verletzungsbedingten Ausfälle von Neuzugang Schmidt, Kelè sowie den Keepern Almasri und Danis, die es mit einem Verdacht auf Kreuzbandriss bzw. einer Schambeinentzündung am schlimmsten erwischt hat.

„Ich will aber nicht jammern, andere Vereine haben ähnliche Probleme. Unser Kader ist groß genug, die, die da sind, haben mein vollstes Vertrauen und brennen darauf, zu zeigen, was sie können“, ist Ouhbi davon überzeugt, dass zumindest Einstellung und Engagement tadellos sein werden, zudem hat der TuS mit dem zuletzt vereinslosen Hüseyin Zorlu für die ausgeblutete Abwehr personell noch nachgerüstet.

Und was erwartet und erhofft sich der Übungsleiter für den Saisonstart? „Beide Mannschaften sind sich gegenseitig gänzlich fremd. Von daher gehe ich davon aus, dass wir uns in der Anfangsphase erst einmal beschnuppern. Irgendwann wird das Spiele dann eine Eigendynamik entwickeln, wobei wir natürlich nicht mit leeren Händen die weite Heimreise antreten wollen“, soll für Ouhbi nach den ersten 90 Minuten der Saison zumindest ein Teilerfolg stehen.

TuS:  Duru, Thiele – B. Kirci, Caliskan, Acar, Ugur Öztürk, F. Leiß, T. Leiß, Avdia, Sönmez, Kleinsteuber, Keita, Bah, Zorlu – fraglich: Maiwurm, F. Murat, Knips, Gültekin, Ufuk Öztürk

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