Eyüp Werdohl nimmt die Aufstiegseuphorie mit

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Noch nicht alle, aber immerhin schon drei Neuzugänge präsentierte Eyüp-Coach Sevket Özalp (links) beim Aufgalopp – und zwar Umut Gültekin, Ismail Uzunoglu und Cagri Kaygisiz.

Werdohl - Die Aufstiegseuphorie, die Vorfreude und das gewisse Kribbeln – all das war beim Trainingsauftakt des B-Liga-Meisters Eyüpspor Werdohl noch immer greifbar. Nach vier Jahren kehren die Kicker aus dem Versetal ins Lüdenscheider Kreisoberhaus zurück – und haben sich weit mehr als „nur“ den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben.

„Wir wollen eine ordentliche Rolle spielen und uns im vorderen Tabellenmittelfeld etablieren. Das Potenzial für Rang sieben oder acht ist vorhanden. Schön wäre es, wenn wir ein paar Mannschaften ärgern könnten“, betont Rüyan Oruc. Der Eyüp-Sportchef bastelte nach dem souveränen Aufstieg fleißig am Kader und lockte mit Muhammed Gören und Ismail Uzunoglu zwei arrivierte Kicker vom TSV Lüdenscheid zum Sportplatz Altenmühle.

Neu beim Aufsteiger sind auch Umut Gültekin (TuS Neuenrade) und Torhüter Benedetto Loggia, der vom TuS Plettenberg zurückkehrt. Die ohnehin schon personell gut aufgestellten Werdohler verstärken sollte eigentlich auch Tugay Özsoy von der FSV Werdohl II. „Tugay kommt doch nicht. Er hat sich wieder bei uns abgemeldet“, so Oruc. Ersatz für Özsoy wurde aber bereits gefunden. So hat sich der zuletzt vereinslose Cagri Kaygisiz dem Aufsteiger angeschlossen.

Urlaubs- und berufsbedingt war die Zahl der Kicker, die am Mittwoch das Training aufnahmen, noch überschaubar. „Nach und nach kommen die Jungs jetzt aber zurück. In zwei Wochen dürften fast alle Spieler wieder da sein“, sagte Oruc.

Trainiert werden die Werdohler auch weiterhin von „Meistermacher“ Sevket Özalp, dem der Sportchef gute Arbeit bescheinigt. Ihren ersten Test bestreiten die Werdohler bereits am Sonntag, wenn um 15 Uhr im Nachrodter Wilhelm-Mestekämper-Stadion das Aufsteiger-Duell gegen die SpVgg Nachrodt angepfiffen wird. Vereinbart wurden zudem freundschaftliche Vergleiche beim Bezirksligisten TuS Plettenberg (19. Juli) sowie beim klassengleichen SSV Küntrop (2. August).

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