Fußball

Direktaufsteiger bleibt

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Wie der TuS Neuenrade kann auch der künftige Lüdenscheider A-Kreisligameister wieder unbeschwert jubeln: Der Titelträger steigt direkt in die Bezirksliga auf. 

Kreisgebiet – Der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) hat die Anzahl der Aufsteiger zur Bezirksliga für die Saison 2019/2020 festgelegt: So werden aus den noch 29 Kreisen im Verbandsgebiet nach dem „Hare-Niemeyer-System“ insgesamt 38 Mannschaften in die zwölf Bezirksligen aufsteigen. Und frohe Kunde gibt es diesbezüglich für die drei kleinsten Kreise: Beckum (45 Mannschaften im Spielbetrieb auf Kreisebene zum Ende der abgelaufenen Serie), Lüdenscheid (54) und Arnsberg (55) erhalten weiter einen Aufstiegsplatz.

Im Klartext: Der Kreisliga A-Meister steigt direkt auf. „Eigentlich habe ich auch nichts anderes erwartet, aber beim Verband weiß man ja nie“, zeigte sich Lüdenscheids Kreisvorsitzender Klaus Scharf erleichtert. Gemeinsam mit seinen Kollegen aus Arnsberg und Beckum hatte er im Vorjahr erfolgreich Beschwerde eingelegt, nachdem die Regelung für die Spielzeit 2018/19 ursprünglich wieder gekippt werden sollte. Doch das Verbands-Sportgericht entschied dann letztlich, dass auch die drei kleinsten Kreise einen Direktaufsteiger bekommen.

„Wäre die Regelung jetzt wieder gekippt worden, hätten wir wohl erneut Einspruch eingelegt. Aber das hat sich ja erledigt, wir sind zufrieden“ so Scharf.

Insgesamt gibt es nur noch neun Kreise mit mehr als 100 Teams, größter Kreis ist Dortmund mit zuletzt 185 Mannschaften, was 2,5 Aufstiegsplätze bedeutetet.

Auch der Hochsauerlandkreis ist "überproportional" vertreten, er verfügt weiterhin über 1,5 Aufstiegsplätze, das heißt, dass auch der Vizemeister noch die Chance erhält, sich für einen Bezirksligaplatz zu qualifizieren.

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