Tischtennis

Freud und Leid zugleich

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Daniel Ohde (links) und Dennis Gorecki spielen mit der TTSG Lüdenscheid II auch in der kommenden Saison in der Landesliga.

Kreisgebiet - Die Auf- und Abstiegsfrage im WTTV ist geklärt. Die heimischen Mannschaften profitieren jedoch nicht ausnahmslos von den Regelungen.

Der Westdeutsche Tischtennis-Verband (WTTV) hat den Vereinen am Dienstagnachmittag den mit Spannung erwarteten und mit großer Mehrheit (49 von 52 Stimmberechtigte votierten dafür) gefällten Beiratsbeschluss in Sachen Auf- und Abstieg mitgeteilt. Kernpunkt ist, die geplante Ligenreform des WTTV für ein Jahr auszusetzen. Dadurch frei werdende Plätze sollen dazu verwendet werden, den erweiterten Abstieg, wie er über die ursprünglich geplanten Relegationsspiele zustande gekommen wäre, abzumildern. 

Konkret bedeutet dies: Die Tabellensiebten und -achten der NRW-Liga verbleiben in ihrer Spielklasse, die Tabellenzweiten der Verbandsliga werden der NRW-Liga zugeordnet, die Tabellenneunten der Verbandsliga halten die Klasse, ebenso die Tabellenachten und -neunten der Landesliga, was die TTSG Lüdenscheid II als Neunten der Landesliga freuen wird. 

Für Mannschaften mit einer geringeren Anzahl an ausgetragenen Mannschaftskämpfen, die sich dadurch benachteiligt fühlen, sowie die Tabellenzehnten der Verbandsliga und die Tabellenzweiten und -zehnten der Landesliga gibt es überdies sogenannte Verfügungsplätze (Wildcards), die bei den Herren auf Antrag vergeben werden. Anträge auf eine dieser Wildcards müssen bis zum 15. Mai eingehen. Will eine Mannschaft weniger ausgetragene Mannschaftskämpfe geltend machen, zählt allerdings nur die Differenz gegenüber dem betreffenden Konkurrenten um den Tabellenplatz. Hinweise auf laut Terminplan noch ausstehende Mannschaftskämpfe bleiben indes unberücksichtigt, teilt Werner Almesberger vom Ausschuss für Erwachsenensport mit. 

Somit besteht für den TTC Altena II, aktuell Elfter der Verbandsliga, keine Chance auf eine Wildcard, da die Zahl der ausgetragenen Spiele bei allen in den Abstiegskampf involvierten Teams identisch ist. Dass die Burgstädter zwei Tage nach dem Saisonabbruch noch gegen das punktlose Schlusslicht TTG Menden gespielt hätten, bleibt völlig unberücksichtigt. Die Bezirke und Kreise sind frei in ihrer Vorgehensweise, sofern sie sich an den Tabellen zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs (12. März) orientieren.

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