Highlander bei den „Raketen“ ohne den Hauch einer Chance

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In Essen beim Saisonstart auf verlorenem Posten: Highlander-Kapitän Falk Elzner (links) und seine Teamkollegen.

Essen - Zum Saisonauftakt war Essen für den Inlineskaterhockey-Erstligisten Highlander Lüdenscheid am Samstagabend keine Reise wert: Die ersatzgeschwächten Sauerländer kamen beim Vorjahres-Hauptrundendominator SHC Essen Rockets in der Helmut-Rahn-Sportanlage mit 5:14 (1:5, 2:3, 2:6) unter die Räder.

Mit Top-Torjäger Jiri Svejda (verletzt) hatte kurzfristig bei den Bergstädtern der dritte Leistungsträger nach Robin Loecke (Schulterverletzung) und Jonathan Otters (privat verhindert) passen müssen. Da zudem Neuzugang Gleibler (Eishockeyeinsatz) fehlte, wurde die Ausfallliste zur zu schweren Bürde für das mit nur neun Feldspielern angetretenen Team von Trainer Stephan Mayer.

Schon im ersten Drittel brach das Unheil über die „Schotten“ herein. Der prall gefüllte Essener Kader, bei dem nur Neuzugang Jan Barta noch fehlte, legte eine 5:0-Führung vor, bevor Ortwein noch der Ehrentreffer im Eröffnungsabschnitt gelang.

Ins Wackeln geriet der Favorit vor eigenem Publikum nur kurzzeitig im Mittelabschnitt: Dank Treffern von Ortwein und Seuster hatten die Highlander auf 3:6 verkürzen können, scheiterten dann gleich drei Mal in Folge am Torgestänge. Besser machte es Essen, dass zum Drittelende auf 8:3 erhöhte.

Der Schlussabschnitt geriet dann zum Showlaufen der überlegenen Gastgeber, die dem wackeren Highlander-Neuzugang Sebastian May im Tor noch sechs weitere Bälle „einschenkten“. Die „Schotten“-Tore vier und fünf gingen auf das Konto von Stein, änderten aber freilich nichts am negativen Saisoneinstand.

Den erlebten eine Etage tiefer in der zweiten Bundesliga auch die Akteure der Sauerland Steel Bulls, die sich dem Aufstiegsmitfavoriten Kassel Wizards mit 6:8 geschlagen geben mussten. - KN

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