Leichtathletik

Zweimal Edelmetall bei Senioren-DM

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Lothar Dresel landete beim Speerwerfen in der Altersklasse M65 auf dem vierten Rang.

Leinefelde – Eine Gold- und eine Silbermedaille – das war die Ausbeute der heimischen Leichtathleten bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften, die von Freitag bis Sonntag im thüringischen Leinefelde-Worbis ausgetragen wurden.

Der für die LG Plettenberg/Herscheid startende Diskus-Spezialist Frank Hoffmann wurde am Samstag in der Altersklasse M60 seiner Favoritenrolle gerecht. In seiner Paradedisziplin jagte der Burgstädter den Diskus bereits im ersten Versuch auf gute 46,92 Meter, setzte sich damit direkt an die Spitze des Zehner-Feldes. Alle anderen M60-Diskuswerfer nämlich blieben unter der 46-Meter-Marke, sodass Hoffmann letztlich die Goldmedaille ins Lennetal holte. Im dritten Versuch kam der Altenaer mit 46,89 Meter seiner Tagesbestweite noch einmal sehr nahe, in den Versuchen fünf und sechs blieb er jeweils unter 45 Meter.

Rüsch stößt sich zu Silber

Mit dem undankbaren vierten Rang musste sich Lothar Dresel im Speerwurf der M65 begnügen. Der Athlet des TV Wiblingwerde steigerte sich von 31,36 Meter im ersten Versuch auf 36,25 im „Fünften“, für Treppchenplatz drei aber hätte er rund 38,40 Meter werfen müssen. Besser lief es für Dresels Vereinskameradin Gertraud Rüsch (W70) im Kugelstoßen. Von 8,24 Meter im ersten steigerte sich Rüsch über 8,36 Meter im dritten auf 8,55 Meter im fünften Versuch und holte mit ihrer Tagesbestweite letztlich Silber hinter der Saarländerin Ute Schweitzer (8,95 m) und vor der drittplatzierten Brandenburgerin Sieglinde Hartung (8,39 m). Im Speerwurf wurden für Gertraud Rüsch 18,07 Meter und Rang sechs notiert.

Durchwachsen wie das Wetter verliefen die Wettkämpfe für die beiden Teilnehmer der LG Halver-Schalksmühle. Den Auftakt machte am Freitagmittag Klaus-Peter Niehaus im Hochsprung der M60. Nach souverän übersprungenen 1,25 Meter und 1,30 Meter hatte Niehaus bei 1,33 Meter allerdings Probleme mit dem Timing über der Latte, so dass diese Höhe bereits die Endstation bedeutete. Damit blieb ihm bei seiner zweiten DM-Teilnahme der letzte Platz. Gut drei Stunden später musste auch Dirk Maximowitz erstmals ran – und pünktlich zum Beginn des Aufwärmens begann es zu regnen. Über die 100 m Hürden der Altersklasse M50 war der LG-Sportwart als langsamster der zehn angetretenen Läufer aus ganz Deutschland gemeldet. Zwar konnte er trotz der widrigen Bedingungen seine Jahresbestzeit aus dem Mai um fast eine halbe Sekunde verbessern, musste sich mit 17,94 Sekunden aber trotzdem mit dem achten und letzten Platz begnügen.

Am Samstagmorgen standen dann die 400-Meter-Hürden auf dem Programm. Auch über diese Strecke startete Maximowitz im langsameren ersten Zeitlauf und lag hier bis zur letzten Hürde in Führung, wurde dann aber noch knapp abgefangen. 69,87 Sekunden bedeuteten eine Verbesserung der Jahresbestzeit um knapp zwei Sekunden und Platz sechs unter sieben Teilnehmer; der Fünfte kam nach 69,50 Sekunden ins Ziel.

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