Kletterwand im Hotel "Gipfelglück" saniert

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Der Dortmunder Hotelier Peter Stahnke ließ die rund 18 Meter hohe Kletterwand im ehemaligen Sportpark Kalve sanieren. Auf 14 verschiedenen Routen können nun Alpin-Sportler ihr Glück versuchen und den „Gipfel“ erglimmen.

Lüdenscheid - Höhenangst habe er zwar keine, aber fit genug für den „Gipfelaufstieg“ sei er nicht, sagt der Dortmunder Hotelier Peter Stahnke, der Ende vergangenen Jahres den ehemaligen Sportpark Kalve gekauft und seitdem neben dem gesamten Hotel und der Tennishalle nun auch die rund 18 Meter hohe Indoor-Kletterwand saniert hat.

Von Martin Meyer

Gut drei Wochen hat die Instansetzung der Kletterhalle gedauert. Der alte Anstrich, der an eine Berglaufschaft erinnern sollte, ist einem großen „Kunstwerk“ gewichen. Fast auf der gesamten Höhe der Wand prangt nun eine riesige Kuckucksuhr, für die ein Graffiti-Künstler knapp eine Woche brauchte. Der Hotelbesitzer ist von der Arbeit beeindruckt: „Die Idee mit der Uhr ist imposant. Ursprünglich bestand ja der Plan, wieder eine Gipfellandschaft und ein Gipfelkreuz malen zu lassen. Doch in enger Absprache mit den Routenbauern haben wir uns auf ein anderes Motiv geeinigt.“ Mit dem Ergebnis sei Stahnke nun mehr als zufrieden, mit der Uhr als zentrales Element passe die Kletterhalle thematisch sehr gut in das Konzept des Hotels, das er zusammen mit seiner Frau Ulrike betreibt.

Kontakt

Informationen rund um die Kletterwand im Hotel „Gipfelglück“und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es für Kletter-Anfänger und erfahrene Alpinisten unter Tel. 02351/661880.

Nun hofft der Hotelier auf den Zuspruch der Alpin-Sportwelt. Auf der 18 Meter hohen Wand finden Kletter-Begeisterte insgesamt 14 Routen, die sich in ihren Schwierigkeitsgraden unterscheiden und gemäß der Wertung der Internationalen Union der Alpinismusvereinigungen (UIAA) angebracht wurden. „Um den Spaßfaktor für die Kletterer zu erhöhen, haben die Routenbauer zudem sogenannte Volumen eingebaut“, erklärt Stahnke. Zehn Tage haben die Fachleute für die Installation der einzelnen Klettergriffe gebraucht. Als letzter Schritt sollen bis zur offiziellen Eröffnung des Hotels am 1. März noch Vorrichtungen zur Sicherung der Sportler an der Decke der Halle montiert werden. „Zudem denke ich über Selbstsicherungsautomaten nach, die eine zweite Person zur Sicherung überflüssig machen“, so Stanke.

Damit sich die Alpinisten an seiner Kletterwand nicht in die Quere kommen, möchte der Dortmunder Hotelbetreiber seine Halle in Stundenintervallen zur Verfügung stellen. Unter anderem der Deutsche Alpenverein (DAV), Sektion Lüdenscheid, soll in Zukunft wieder nach über zwei Jahren in der Bergstadt ihrem Sport nachgehen können, sagt Stahnke, der bereits zu Beginn der Sanierungsarbeiten in der Halle Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen geführt hat. Zudem können dort auch Freikletterer, aber auch interessierte Schulklassen ihr Glück auf dem Weg zum „Gipfel“ suchen.

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