Fitness-Branche

Fitness- und Gesundheitsstudio: Spitzenpolitikerin macht sich ein Bild vor Ort

+
Vor dem Injoy Volmetal: Axel Hoffmann, Sebastian Ignatzek, Ulrike Menzel, Angela Freimuth und Jan Schriever.

Schalksmühle - Am 23. April hat sich Sebastian Ignatzek, Geschäftsführer des Injoy Volmetal, zusammen mit vielen anderen Branchenvertetern aus ganz Deutschland in einem Brief an die heimische, aber auch bundesweite Politik gewandt. Diese reagiert nun.

Am gestrigen Dienstag besuchte die Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Landtags von Nordrhein-Westfalen, Angela Freimuth (FDP), die Räumlichkeiten des Fitness- und Gesundheitsstudios. Ebenfalls anwesend waren unter anderem ihr Mann und Vorsitzender der Kreistagsfraktion der FDP, Axel Hoffmann, Jan Schriever (Vorsitzender der FDP Schalksmühle) und Ulrike Menzel (Mitglied der Geschäftsführung Injoy Volmetal). 

Darüber, dass sich politische Vertreter der Situation seines Studios annehmen, freute sich Ignatzek sehr, gleichwohl hatte er sich mehr Interesse erhofft: „Ich habe meinen Brief beispielsweise auch den Bürgermeister von Schalksmühle, Jörg Schönenberg, geschickt. Bis heute ist allerdings keinerlei Reaktion darauf gekommen, was ich persönlich schade finde und mich auch etwas wütend macht.“ 

In einer regen Diskussion ging es um die Zukunft des Injoy, aber auch der gesamten Fitness- und Gesundheitsbranche. Dabei machte Ignatzek seinen Standpunkt deutlich: „Unsere Branche wird momentan null wahrgenommen. Wir leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit.“ 

Sebastian Ignatzek (Mitte) zeigt auf, welche Vorbereitungen getroffen wurden.

Um auf eine Wiederöffnung vorbereitet zu sein, hat das Injoy ein Hygienekonzept erstellt, welches aufzeigen soll, dass es durchaus möglich wäre, das Injoy Volmetal wieder zu öffnen. „Wir sind sehr gut vorbereitet, haben zu all unseren Mitgliedern Kontakt aufgenommen und können über unsere App klar dokumentieren, wer wann bei uns im Studio war. Außerdem haben wir für ausreichend Abstand zwischen den Geräten gesorgt. Wobei Abstand und auch Desinfektion bei uns schon seit geraumer Zeit ein großes Thema sind.“ 

Freimuth stellte sich der Diskussion und machte allen Anwesenden auch Mut: „Ich gehe davon aus, das die Länder jetzt mehr Möglichkeiten und Räume bekommen. Es ist klar, dass das Injoy nicht morgen wieder öffnen kann. Aber wir arbeiten intensiv an Lösungen – nicht nur für die Fitness- und Gesundheitsstudios.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare