Hiobsbotschaft für den VfB Altena vor dem Auftakt gegen TuS Ennepe

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Für den VfB Altena um Torjäger Erdal Gündüzgiden (blaues Trikot, im Testspiel gegen die FSV Werdohl II) wäre zum Saisonstart alles andere als ein Heimsieg gegen den TuS Ennepe eine herbe Enttäuschung.

Altena - Fitim Zejnullahu, Trainer des Fußball-A-Kreisligisten VfB Altena, kann vor dem Saisonstart am Sonntag (15 Uhr, Reinecke-Stadion) gegen den TuS Ennepe nur mit dem Kopf schütteln. Neuzugang Andreas Ketzenberg, der im defensiven Mittelfeld gesetzt war, verdrehte sich am Donnerstag im Training das Knie.

„Ich kann unser Pech kaum fassen. Die Verletzung von Ketzenberg ist bereits die dritte Hiobsbotschaft, bevor die Serie überhaupt losgeht“, betont Zejnullahu. Nach seinem Bruder Florent (Operation nach schwerer Verletzung am Handgelenk) und Christoffer Adler, der sich im Testspiel gegen den VfR Lasbeck einen Faserriss am Sprunggelenk zuzog, bricht dem 32-jährigen Übungsleiter mit Ketzenberg nun der dritte Defensiveckpfeiler weg.

„Das ist echt bitter. Nichtsdestotrotz wollen wir gegen Ennepe unbedingt gewinnen. Alles andere als ein Sieg wäre enttäuschend. Ich habe schon vor Wochen gesagt, dass jeder Spieler im Kader wichtig sein wird, von der Nummer eins bis zwanzig. Und das können die Jungs jetzt unter Beweis stellen“, so Zejnullahu.

Weil die große Stärke der Blau-Weißen ohnehin in der Offensive liegt, wird der VfB-Coach eine offensive ausgerichtete Elf aufbieten, die mit großem läuferischen Pensum und viel Ballbesitz den Gegner beschäftigen und zu Fehlern zwingen soll. „Wir dürfen Ennepe aber auf keinen Fall unterschätzen. Der TuS ist personell besser besetzt als in der letzten Saison, hat mit Markus Enneper einen neuen Trainer und wird am ersten Spieltag hoch motiviert bei uns auflaufen“, sagt der VfB-Übungsleiter.

Zejnullahu ist sich aber auch darüber im Klaren, dass sein Kader trotz der namhaften Ausfälle fußballerisch besser aufgestellt ist als der Gast aus dem kleinen Halveraner Vorort. „Wir müssen am Sonntag wahrscheinlich Geduld mitbringen, vielleicht 60, 70 Minuten immer wieder anlaufen, um zum Torerfolg zu kommen“, betont der 32-Jährige.

Mut machen ihm die Vorstellungen seiner Elf in den Testspielen gegen den B-Ligisten VfR Lasbeck (7:0) und gegen den TuS Versetal (5:1), als sich der VfB in Spiel- und Torlaune präsentierte. Was der gute Eindruck aber wert ist, wird sich am Sonntag gegen die Schwenker, die eine Vorbereitung mit Höhen und Tiefen absolvierten, zeigen. - Von Lars Schäfer

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