Volleyball

LTV 61 zieht Team zurück

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Coacht künftig die Versetaler Frauen: Anatoli Janzen.

Lüdenscheid - Als Vizemeister der Bezirksliga-Staffel 9 hatten die Volleyballer des LTV 61 die Spielzeit 2017/18 abgeschlossen, um dann noch kurzfristig eine zweite Chance zu bekommen, in die Landesliga aufzusteigen. Doch diese wurde nicht genutzt, in einer Dreier-Relegation mit TVE Vogelsang und SV Bochum-Grumme II zogen die Bergstädter im April den Kürzeren.

Schon damals hatte Spielertrainer Anatoli Janzen die Befürchtung geäußert, dass es aufgrund eines personellen Aderlasses wahrscheinlich keinen Sinn machen würde, eine Mannschaft für den Spielbetrieb zu melden. Und aus dieser Befürchtung ist mittlerweile Realität geworden, wie Janzen am Dienstag auf Anfrage bestätigte. „Für mich persönlich ist das sehr, sehr bitter, aber die Entscheidung, sich zurückzuziehen, war alternativlos.

„Auf dem Papier hatte ich bis dato elf Spieler, in der Regel waren es aber lediglich neun. Und von denen haben uns nunmehr drei verlassen“, musste der 48-Jährige die Abgänge von Wiebe (Studium in Münster), Rick (zurück zum TuS Meinerzhagen) und Kinsfator (beruflich bedingt) quittieren. „Und mit sechs, sieben Spielern hätte es keinen Sinn gemacht, zumal der ein oder andere am Samstag, wenn ein Großteil der Spiele ist, auch öfters arbeiten muss“, ist für Janzen der Rückzug vom Spielbetrieb die ernüchternde, aber logische Konsequenz gewesen.

Mit dem verbliebenen Rest wird jetzt noch einmal pro Woche trainiert (jeweils dienstags von 19 bis 21 Uhr in der THR-Halle), dazu sollen Teilnahmen bei Hobbyturnieren kommen. „Mal schauen, ob wir dann für die Saison 2019/20 wieder eine Mannschaft zusammenbekommen“, würde sich Janzen über Zulauf für die Gruppe freuen. Interessenten können unverbindlich beim Training vorbeischauen oder sich bei Janzen selbst informieren (Telefon 0175 2223445).

Er selbst hat übrigens als Trainer mittlerweile ein neues Betätigungsfeld gefunden: Vor einer Woche nahm er seine Arbeit bei den Bezirksklassen-Frauen des TuS Versetal auf, wo bis dato Alica Korjakin als Spielertrainerin fungiert hatte.

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