Saisoneröffnung der Lüdenscheid Lightnings

Football-Spektakel auf und neben dem Feld

Harte Action auf dem Spielfeld: Die Lüdenscheid Lightnings feierten eine gelungene Saisoneröffnung im Nattenberg-Stadion.
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Harte Action auf dem Spielfeld: Die Lüdenscheid Lightnings feierten eine gelungene Saisoneröffnung im Nattenberg-Stadion.

Allen Grund zur Freude hatten am Sonntag die Lüdenscheid Lightnings. Nicht nur, weil die Generalprobe für die American Footballer aus der Bergstadt mit dem 20:2 (13:0) gegen die Brilon Lumberjacks erfolgreich verlief – die gesamte Saisoneröffnung im und um das Stadion Nattenberg war ein voller Erfolg.

Lüdenscheid - Dabei begann alles schon zwei Stunden vor Kick-Off, als sich die Tore am Nattenberg öffneten. Von Anfang an strömten mehrere Hundert Besucher auf das Gelände. Am Ende vermeldeten die Lightnings, die abweichend von der Corona-Schutzverordnung nur Geimpften, Genesenen und Getesteten Zutritt gewährten, ausverkauftes Haus unter den von der Stadt Lüdenscheid vorgegebenen Corona-Kapazitäten.

Und die Zuschauer erlebten nicht nur auf dem Feld American Football pur, sondern durften auch beim Rahmenprogramm das Flair eines typischen Football-Tages aus den USA spüren. Dabei eignete sich das Geschehen rund um das Stadion wunderbar für einen Familientag. So präsentierten Autoliebhaber ihre US-Showcars, direkt hinter dem Stadion wartete derweil die Schubidu-Kinderwelt mit zahlreichen Spielmöglichkeiten. Für das leibliche Wohl hatten die Lightnings extra eine Food-Area aufgebaut. Zudem präsentierten sich die Footballer mit einem eigenen Fanshop und einer Tombola, bei der ein vom kompletten Team signierter Helm verlost wurde.

Dabei war die ausgelassene Stimmung bei den Zuschauern nicht der einzige Punkt, der für richtiges Footballfeeling am Nattenberg sorgte. Auch die Präsentation der Partie selbst trug ihren Teil gut dazu bei. Egal ob der Auftritt der Cheerleader des Hauptvereins LTV 61, der footballtypische Einlauf mit Musik, Cheerleadern und Fahnenträgern oder der Auftritt von Musiker Erkan Besirlioglu in der Halbzeit und nach Spielende: Alles passte ins Bild. Und damit auch jeder die teils komplexen Regeln verinnerlichen konnte, gab es neben einem DJ auch einen Stadionsprecher, der immer wieder Regelkunde betrieb. „Es ist wirklich alles wunderbar gelaufen. Besser hätten wir es uns nicht vorstellen können“, war der 1. Vorsitzende der Lightnings Max Unterharnscheidt – auch angesichts des letztlich doch sehr guten Wetters – rundum zufrieden.

Saisoneröffnung der Lüdenscheid Lightnings

Saisoneröffnung der Lüdenscheid Lightnings gegen die Brilon Lumberjacks.
Saisoneröffnung der Lüdenscheid Lightnings gegen die Brilon Lumberjacks.
Saisoneröffnung der Lüdenscheid Lightnings gegen die Brilon Lumberjacks.
Saisoneröffnung der Lüdenscheid Lightnings gegen die Brilon Lumberjacks.
Saisoneröffnung der Lüdenscheid Lightnings

Und auch das sportliche Geschehen auf dem Feld trug zur Zufriedenheit aller Beteiligten bei. Angetrieben durch gute Blockarbeit der Offensivline und ein kontinuierlich erfolgreiches Laufspiel arbeiteten sich die Lightnings zweimal schnell in Richtung Endzone der Lumberjacks vor. In der Redzone, den 20 Yards vor der Endzone des Gegners, geriet die Offensive dann aber ins Stocken, da das Passspiel noch nicht so gut funktionierte wie der Lauf. Ohne Punkte blieben die Gastgeber aber nicht, da Kicker Fabio Villani, gelernter Fußballtorhüter, seine zwei Field-Goal-Versuche verwandelte und den Lightnings eine 6:0-Führung zum Ende des ersten Viertels bescherte. Daran ändert sich auch im weiteren Verlauf nicht allzu viel, da auch die Defensive der Lüdenscheider gut agierte.

Noch vor der Pause hatten die Zuschauer dann erstmals Grund zum Jubeln, als Running Back Nils Vogt zwei Tackles durch die Mitte brach und zum Touchdown in die Endzone lief. Nachdem Villani auch den anschließenden Extra-Punkt per Kick verwandelte, gingen die Hausherren mit einer 13:0-Führung in die Pause.

Zwar kam Brilon nach dem Seitenwechsel etwas wacher und agiler aus der Pause, eigene Punkte gelangen den Gästen aber nicht. Denn das 13:2 ging letztlich auf das Konto der Lightnings selbst, nachdem sie bei eigenem Ballbesitz in der eigenen Endzone gestoppt wurden und der Gegner so zwei Punkte erhielt. Doch dieser Safety war schnell vergessen. Mit guter Defensive und starken Special Teams bestimmten die Lightnings weiter das Geschehen. Und kurz vor Schluss durften dann die Lüdenscheider und ihr Anhang noch einmal jubeln: Von der 15 Yard-Linie aus fand Santen seinen Wide Reciever Marc Weber in der Endzone, der im Fallen den Ball fing und festhielt und so für den ersten Pass-Touchdown der Lightnings sorgte. Den Schlusspunkt setzte dann Villani mit dem zweiten verwandelten Extrapunkt zum 20:2-Endstand, der für die Lüdenscheid Lightnings und alle Gäste am Nattenberg der perfekte Abschluss eines gelungenen Nachmittags war.

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