American Football

Aufbruchstimmung bei den Lightnings: 100 Interessierte am Honsel

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Der Lightnings-Vorstand (von links): Abteilungsleiter Max Unterharnscheidt, Kassenwart Fabio Villani, stellvertretender Abteilungsleiter Michel Schumann und Marketing-Chef Chris Tremmel.

Lüdenscheid – American Football geht in Lüdenscheid an den Start. Rund 100 Interessierte fanden sich im Vereinsheim des LTV 61 auf dem Sportgelände am Honsel zur als „erste Teamsitzung“ deklarierten Informationsveranstaltung ein. Zwischen 40 und 45 Personen wurden im Anschluss Mitglieder und wollten sich dem Team der Aktiven anschließen.

Die Führung der nun 17. Abteilung des LTV war von dem Erfolg schier überwältigt. Der ob des großen Zuspruchs strahlende 1. Vorsitzende Max Unterharnscheidt vermochte angesichts des Andrangs der Football-Fans am Ende nicht so genau zu sagen, wie viele Aktive denn nun zur Verfügung stehen. „Das werden wir am Ende erst beim ersten Training sehen“, ließ er verlauten. 

Die Idee, American Football in Lüdenscheid zu etablieren, wurde im April dieses Jahres geboren und in Gesprächen mit dem Vorstand des LTV, geführt von Vereinsboss Peter Riemekasten, gemeinsam auf den Weg gebracht. Ein wenig Werbung in der Szene, aber auch Ankündigungen in den sozialen Medien haben am Ende zu dem jetzt erzielten ersten Erfolg geführt. 

Erste Priorität der „Lightnings“ ist es, ein Senior-Team, Spielberechtigung ab 18 Jahre, zu etablieren. Im zweiten Schritt zielt die Abteilung darauf ab, eine vernünftige Jugendarbeit zu begründen und auch im Nachwuchsbereich den Ligabetrieb aufzunehmen. Auch materiell sind die „Lightnings“ bereits gut aufgestellt. Professionelles Equipment und ein erfahrenes fünfköpfiges Ex-Hagener Trainerteam stehen bereit. Auch an ein mehrtägiges Trainingslager ist bereits gedacht. 

Gesellschaftlich werden die „Lightnings“ als Veranstalter einer „Super-Bowl-Party“ sowie mit Feten zur Saisoneröffnung oder dem Saisonabschluss auf sich aufmerksam machen. Fest steht bereits, dass künftig im Nattenberg-Stadion Football Einzug halten soll. „Alle Heimspiele werden dort stattfinden“, kündigte Unterharnscheidt an. Headcoach der „Lightnings“ ist Sascha Heitfeld, Ex-Bundesligaspieler, bis zur vergangenen Saison noch Trainer in der Verbandsliga. Heitfeld hat Erfahrung in einem Dutzend Vereine sammeln können. 

"Viel Arbeit , aber auch Raum zur Gestaltung"

Er betonte für sich den Reiz der Neugründung, da kaum Strukturen vorgegeben sein. „Das ist viel Arbeit, aber auch Raum für Gestaltung.“ Man werde das Team der „Lightnings“ komplett neu aufbauen und versuchen, es richtig auf die Beine zustellen. Jeder Interessent und künftige Spieler sollte wissen, dass jeder die gleiche Chance habe, zum Zuge zu kommen. „Es ist egal, ob jemand noch nie gespielt hat.“ 

Für den Anfang werde man aus Vernunftsgründen „Wert auf Grundlagen“ legen, alle auf den „Lightnings-Stand“ bringen. Hinzu komme natürlich auch eine Menge Theorie. „Wir holen jeden bei Null ab.“ Für den Headcoach sind gut trainierte und technisch saubere Spieler der Schlüssel zu erfolgreichem Spiel. „Wir zielen darauf ab, dass jeder sich von seinem persönlichen Stand aus weiter entwickelt.“ Ob bereits im Dezember eine Meldung zum Ligabetrieb erfolgen wird, ist noch offen. Man benötigte dafür bis 15. Dezember mindestens 35 Trainingsteilnehmer. 

Sollte der Ligabetrieb noch nicht aufgenommen werden können, werde auf jeden Fall ein Spielbetrieb mit Freundschaftsspielen generiert. „Es wird ganz sicher nicht langweilig“, sagte Heitfeld dazu. Es gebe dafür bereits eine hohe Zahl von Anfragen. „Wenn es danach geht, können wir von Januar bis Dezember spielen.“

Die Trainingszeiten der „Lightnings“: montags und donnerstags von 18.45 bis 20.15 Uhr am Honsel. Hallentraining donnerstags von 20.15 bis 21.45 Uhr in der „Zepp“-Sporthalle

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