VfB-Vorstand sucht nach Lösungen

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Der VfB Altena um Robert Csunderlik kommt in dieser Saison einfach nicht in die Gänge.

Altena - Für die Bezirksliga-Handballer in der Burgstadt war das zurückliegende Wochenende ein enttäuschendes. Aufsteiger TS Evingsen zog beim ambitionierten Landesliga-Absteiger Letmather TV mit 30:35 den Kürzeren, Stadtrivale VfB Altena unterlag in der Sauerlandhalle deutlich mit 22:34 gegen die SG TuRa Halden-Herbeck.

Von Lars Schäfer

Es war die sechste Niederlage im sechsten Punktspiel für die Blau-Weißen, die zusammen mit dem VfK Iserlohn am Tabellenende festhängen. Sowohl den VfB als auch den VfK eint nicht nur die momentane Erfolgslosigkeit, sondern auch die Personalsituation. Die Kellerkinder sind in der Breite eher dünn besetzt, lediglich die erste Sieben scheint in beiden Klubs derzeit Bezirksliga-tauglich.

„Wir suchen nach Lösungen. Der Vorstand wird sich am Mittwochabend zu einer Sitzung treffen. Mehr kann und will ich im Moment nicht sagen“, betonte VfB-Abteilungsleiter Frank Krämer auf Anfrage unserer Zeitung. Ob personelle Nachbesserungen in Form von Neuverpflichtungen zu erwarten sind oder Trainer Stefan Rittinghaus zur Disposition steht, ließ der Abteilungsleiter offen. Klar ist derzeit nur, dass der VfB es mit der Leistung vom Samstagabend schwer haben dürfte, den Abstieg in die Kreisliga zu verhindern. Am Samstag (14 Uhr, Sauerlandhalle) ist der VfB in einem anderen Wettbewerb aktiv. In der zweiten Pokalrunde im Kreis Lenne-Sieg empfangen die Altenaer den Verbandsligisten RSVE Siegen. Gegen den Titelverteidiger gehen die Gastgeber als krasse Außenseiter ins Rennen, alles andere als eine Niederlage wäre eine faustdicke Überraschung.

Fünf Zähler mehr als der Stadtrivale weist die TS Evingsen auf. Der Liga-Neuling kassierte in Letmathe die dritte Saisonniederlage, hätte aber gegen den ersatzgeschwächten LTV durchaus Zählbares mit auf die Heimreise nehmen können. „Wenn man vom Spielerischen her gleichwertig ist, dann ist so eine Niederlage wie am Samstag schon verdammt ärgerlich“, meinte TSE-Spielertrainer Boris Heinemann. In der spielentscheidenden Phase Mitte der zweiten Hälfte, in der die TSE sogar kurzzeitig in Führung lag, leistete sich der Aufsteiger jedoch zu viele Fehler. „Unsere zweite Welle und Überzahlspiel waren nicht gut. Außerdem müssen wir in den nächsten Tagen an unserem Deckungsverhalten arbeiten. Wir haben bestimmt 20 Gegentore von Letmather Rückraumspieler kassiert, vor allem Münzner haben wir nicht in den Griff bekommen“, bilanzierte Boris Heinemann. Der Coach sah bei seiner Rückkehr nach Letmathe aber auch einige positive Ansätze bei seinen Schützlinge, die ihn für kommende Aufgaben zuversichtlich stimmen. Bis zum nächsten Punktspiel gegen den TV Lössel aber wird Heinemann den Finger in die Wunde legen und an den kleinen, aber letztlich eben doch entscheidenden Fehlern seines Teams arbeiten.

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