Tischtennis-Regionalliga

Das TTC-Minimalziel in Südhessen ist am Samstag ein Punkt

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Dem TTC Altena um Lukas Bosbach (links) und Bastian Steeg steht im Obertshausen eine richtungweisende Partie bevor.

Altena – Nicht weniger als vier Wochen liegt das letzte Punktspiel des TTC Altena in der Tischtennis-Regionalliga zurück. Vier Wochen, in denen die Konkurrenz der Burgstädter zum Teil im Einsatz war und sich das Feld noch enger zusammenschob, als es ohnehin schon war. Mit 5:5 Punkten hat der TTC als Tabellenvierter drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Union Velbert II und nur noch ein Pünktchen Vorsprung auf die Abstiegsplätze, auf denen der TTC RG Porz (2:10) und die Reserve des TTC Schwalbe Bergneustadt (4:6) stehen.

Die Einschätzungen der Altenaer Verantwortlichen, dass die Regionalliga West in dieser Saison deutlich ausgeglichener ist als noch in der vergangenen Saison, sie haben sich bislang bestätigt. Jedes Pünktchen ist wichtig in diesem Zehner-Feld, in dem es tabellarisch ebenso schnell nach oben wie nach unten gehen kann. Der TTC Altena würde sich mit seinem sehr jungen Team liebend gerne im oberen Drittel festsetzen und steht am Samstag (15 Uhr) vor einem richtungweisenden Duell bei der TG 1860 Obertshausen.

Im südhessischen Landkreis Offenbach treffen die Burgstädter auf eine Mannschaft, die ebenfalls ein ausgeglichenes Punktekonto vorweisen kann. Allerdings hat die Turngemeinde ein Spiel weniger bestritten als der TTC und kommt demnach auf 4:4 Zähler. Ihre vier Pluspunkte haben die Südhessen an eigenen Tischen eingefahren.

„Wenn man aus der Gefahrenzone herauskommen möchte, dann sollte man aus Obertshausen mindestens einen Punkt mitnehmen“, sagt TTC-Teamsprecher Marc Schöllhammer, der mit einer abermals kniffligen Aufgabe für die „jungen Wilden“ um ihren Spielertrainer Teo Yordanov rechnet. „Obertshausen ist eine Mannschaft, die nicht zu unterschätzen ist. Man weiß aber auch nie, welche Spieler sie aufbieten werden“, so Schöllhammer.

Mit dem starken Mähner am Spitzenbrett (4:4-Einzelbilanz), Philipp Hoffmann (4:4), Gregor Surnin (5:1) und Edin Donlagic (2:3) haben bis dato vier Akteure des Gastgebers alle Partien bestritten, an den anderen Brettern aber wurde kräftig rotiert. Wahrscheinlich ist aber, dass Mahmoud Helmy (3:3) neben Mähner am vorderen Paarkreuz aufschlagen und damit auf Yordanov und Todorov treffen wird.

Die Altenaer fahren in Bestbesetzung nach Südhessen und hoffen, dass insbesondere bei Stefan Todorov (bislang 1:9) an Brett zwei endlich der Knoten platzt. Doch auch Lukas Bosbach (4:6) und Nils Maiworm (3:4) haben in der „Mitte“ sicherlich noch Steigerungspotenzial. „Wichtig wird sein, dass wir gut und möglichst mit einer Führung aus den Doppeln herauskommen“, sagt Marc Schöllhammer, der Konzentration und Engagement von Anfang an erwartet.

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