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Nieswand schürft auch im Oman Edelmetall

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Von: Michael Schneider, Thomas Busch

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Manfred Nieswand (rechts, hier bei der WM 2018) gewann in Maskat zwei Mal Bronze.
Manfred Nieswand (rechts, hier bei der WM 2018) gewann in Maskat zwei Mal Bronze. © Nieswand

Weit reisen mussten für Edelmetall Deutschlands Tischtennis-„Oldies“: Vom Montag letzter Woche bis zum vergangenen Samstag fanden in Maskat, der Hauptstadt des Sultanats Oman, die Senioren-Weltmeisterschaften statt. 

Märkischer Kreis - Ein heimischer Akteur sowie zwei weitere in der Region bestens bekannte Spieler sicherten sich bei der Veranstaltung, an der 1221 Aktive aus 69 Nationen teilnahmen, funkelnde Plaketten.

Längst nicht zum ersten Mal aufs Treppchen schaffte es auf der Arabischen Halbinsel der Altenaer Manfred Nieswand, der seine lange Erfolgsgeschichte um zwei weitere Kapitel erweiterte. Im Doppel der Herren 65 gewann der für den TTC Schwalbe Bergneustadt spielende 67-Jährige an der Seite seines langjährigen Doppelpartners Hans-Jürgen Hecht (Hennef) ebenso Bronze wie im Mixed der Altersklasse 55, das „Niesi“ mit Birgit Matthies vom TTC Bärbroich als Partnerin bestritt.

Gleich zwei Goldmedaillen heimste ein Spieler mit Meinerzhagener Vergangenheit ein: Gregor Clemens Foerster war in der Saison 2003/04 – lang ist’s her – für den TuS Meinerzhagen in der Regionalliga aktiv. Der 41-Jährige, der inzwischen in Japan lebt und dort Trainer des Top-Spielers Jun Mizutani ist, triumphierte im Einzel sowie mit seinem walisischen Partner Michael Marsden im Doppel der Herren 40. Und auch für Boris Rosenberg, aktuell Spitzenspieler beim NRW-Ligisten Schwalbe Bergneustadt II und vormals als Jugendtrainer im Lüdenscheider Südosten beim TuS Bierbaum tätig, war der Trip nach Vorderasien ein lohnender: Mit dem früheren deutschen Spitzenspieler Zsolt Böhm gewann er Gold im Herren-60-Doppel, und im Herren-60-Einzel heimste er Bronze ein.

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