TTC Altena erobert Tabellenführung

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Auf Altenas Altmeister Wilfried Lieck war im Gipfeltreffen einmal mehr Verlass.

Brackwede - Sicherungsseil und Steigeisen konnten die Zelluloidartisten des TTC Altena am Samstagabend in Ostwestfalen getrost in der Tasche lassen: Im Eiltempo erklommen die Burgstädter den Gipfel der Tischtennis-NRW-Liga, entzauberten die bis dato ungeschlagene Zweitvertretung des SV Brackwede mit 9:1 und untermauerten in diesem Spitzenspiel eindrucksvoll die Rolle des Topfavoriten.

Die Brackweder Reservisten müssen sich wie in einem ganz schlechten Film vorgekommen sein, in dem allein die Altenaer Regie führten und in dem für die Gastgeber gerade einmal eine belanglose Statistenrolle übrig blieb.

Eine erste Duftmarke setzte das polnische TTC-Doppel Marcin Jarkowski/Michal Wierzchowski, das das Brackweder Duo Kortekamp/Ljuri glatt in drei Sätzen vom Tisch fegte. Vier Durchgänge benötigten Ara Karakulak und Krzysztof Zielinski gegen Lückmann/Klinksiek, während am Nebentisch Altmeister Wilfried Lieck und Alexander Bosliakov um die perfekte Ausbeute aus den Doppeln kämpfen mussten. Gegen Fritz/Ristow lagen die Burgstädter nach Sätzen 1:2 zurück, kämpfen sich im „Vierten“ aber mit 11:5 zurück und zogen ihren Kontrahenten dann im Entscheidungssatz mit 11:2 endgültig die Zähne.

Wie im Vorfeld bereits von TTC-Teamsprecher Marc Schöllhammer vermutet, waren die Einzel am vorderen Paarkreuz dann eine klare Sache. TTC-Spitzenspieler Ara Karakulak spielte beim 11:1, 11:8, 11:2 mit Lars Lückmann Katz und Maus, am Nebentisch triumphierte Krzysztof Zielinski ebenfalls in drei Durchgängen gegen Kortekamp.

Überraschend war der klare Drei-Satz-Erfolg von Michal Wierzchowski an Brett vier gegen den in dieser Saison bislang glänzend aufgelegten Brackweder Samuel Ljuri, dem diesmal die Grenzen aufgezeigt wurden. Marcin Jarkowski hingegen musste in seinem Einzel gegen Silas Fritz den Ehrenpunkt der Gastgeber zulassen. Zwar kämpfte sich Jarkowski nach 0:2-Satzrückstand in die Partie und glich zum 2:2 aus, im „Fünften“ aber hatte Fritz mit 11:8 den längeren Atem.

Unterm Strich aber war diese Niederlage belanglos, weil sich der TTC am unteren Paarkreuz auf Wilfried Lieck und Stand-by-Spieler Alexander Bosliakov verlassen konnte. Altmeister Lieck durfte sich nach vier Durchgängen von Dustin Ristow gratulieren lassen und hatte anschließend noch Zeit, die letzten Ballwechsel am Nebentisch zu verfolgen. Bosliakov bewies Nehmerqualitäten und drehte den Spieß gegen Chris Klinksiek nach 1:2-Satzrückstand noch um. Den Sack endgültig zu machte dann Ara Karakulak, der im Einserduell nach vier Sätzen gegen Philip Kortekamp die Oberhand behielt.

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