VfB will in Lüdenscheid den Fehlstart abwenden

Die Treffsicherheit von VfB-Toptorschütze Kevin Kern ist im Derby gefragt.

Altena -   Nach zwei Dritteln ging dem VfB Altena beim Saisonstart vor Wochenfrist gegen den TV Lössel die Luft aus. Und nun geht es zum traditionell emotionsgeladenen Derby bei der HSG Lüdenscheid II (Samstag, 15.30 Uhr, Sporthalle Bergstadt-Gymnasium).

„Wir wollen das Spiel schon gewinnen, denn mit 0:4-Punkten steht man im Tabellenkeller und das wäre kein guter Saisonstart“, äußert Coach Rittinghaus. In der Vorsaison fuhr der VfB in der Sauerlandhalle gegen den Kontrahenten die Punkte ein (27:24), kassierte in der Rückrunde in der Bergstadt allerdings eines deutliche 19:33-Klatsche. „Das ist schon eine schwere Nuss, die wir da knacken müssen. Mit Lausen und Weigt verfügt der Gegner über einen starken Rückraum, während Adam und Schönefeld gut im Deckungsblock stehen. Die Lüdenscheider dürfen nicht ins Rollen kommen, dann sind sie über die Gegenstöße gefährlich. Wir werden gegen eine offene Deckung agieren müssen“, sagt VfB-Trainer Stefan Rittinghaus.

Der Coach erwartet, dass seine Jungs besser mit der offensiven Deckungsvariante zurecht kommen als zuletzt gegen den TV Lössel. Robin Kern sowie Robert Csunderlik sollen am Kreis die Akzente setzen. Rittinghaus hofft, dass Marvin Scholz (Wadenzerrung) und Marius Dragila (Blessur aus dem TVL-Spiel) rechtzeitig für das Kreisderby einsatzbereit sind. Noch vier Wochen müssen die Burgstädter allerdings auf Marvin Richter verzichten. „Eine Platzierung wie in den vergangenen beiden Spielzeiten als Siebter oder Sechster wäre für die neue Saison ein Traum“, sagt Michael Mirus, Teammanager des Handball-Bezirksligisten HSG Lüdenscheid II.

Er ist aber Realist mit starker Bodenhaftung und relativiert deshalb: „Unser Ziel kann es nur sein, so schnell wie möglich 20 oder 21 Punkte zu sammeln, um uns damit aus dem Abstiegskampf heraushalten zu können.“ Also könnte für den VfB etwas gehen. - jig/ju

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